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Technik

Energieeinsparung hat oberste Priorität

Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit in Ensdorf schulte Hausmeister. Das Thema Lüften war wichtig.
Von Hubert Söllner

Wenn die Heizung richtig geregelt wird, lässt sich dort Energie einsparen. Foto: Ole Spata/dpa
Wenn die Heizung richtig geregelt wird, lässt sich dort Energie einsparen. Foto: Ole Spata/dpa

ENSDORF.Hausmeister in öffentlichen Gebäuden wie Rathäusern und Schulen sind Schlüsselfiguren im kommunalen Energiemanagement. Deshalb hatte das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) zur Hausmeisterschulung in den Fürstensaal im Kloster Ensdorf eingeladen. In drei Blöcke war die Schulung eingeteilt, die Innungsobermeister Dietmar Link mit den Themen Heizung, Lüftung und Sanitär begann und betonte, „wichtig ist die Energieeinsparung“.

Mit Bildern per PowerPoint zeigte er Varianten von Heizungspumpen und deren optimale Einstellung auf. Er ging bei Einstellung, Wartung und Fehlerbehebung ins Detail, betonte wie beim Thema Lüftung, „dass es wichtig ist, ein Energieverbrauch-Tagebuch zu schreiben“. Im Sanitärbereich, so Link, müsse bei Warmwasseranlagen die Wassertemperatur in allen Gebäudeteilen gleich sein, unbelegte Rohrstellen seien zu vermeiden, „Rohrleitungen müssen benützt und Zapfstellen, die nicht mehr gebraucht werden, zurückgebaut werden“.

Energieberater gibt Überblick über gängige Bussysteme

ZEN-Energieberater und Innungsobermeister Dietmar Link sprach über die Themen Heizung, Lüftung und Sanitär, und legte den Schwerpunkt auf die Energieeinsparung. Foto: Söllner
ZEN-Energieberater und Innungsobermeister Dietmar Link sprach über die Themen Heizung, Lüftung und Sanitär, und legte den Schwerpunkt auf die Energieeinsparung. Foto: Söllner

ZEN-Energieberater Günther Pirkl gab einen Überblick über die gängigsten Bussysteme, die bei Beleuchtung, Jalousiesteuerung, Heizung, Klima, Lüftung und Sicherheitstechnik eingesetzt werden. Ins Detail ging er bei deren Anwendungsbereiche für Maßnahmen zur Energieverbrauchs- und Energiekostenreduzierung und betonte das Energie-Controlling zur Überwachung des Energie- und Wasserverbrauchs.

Pirkl zeigte die Grundlagen der Beleuchtungstechnik – „das große Thema neben der Heizung besonders in Schulen“ – auf, sprach insbesondere die Optimierung bestehender Beleuchtungsanlagen an und betonte „die Lichtausbeute ist das Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Lampe“. Mit Beispielen von der Allgebrauchsglühlampe über die Energiesparlampe bis zu den LEDs zeigte er auf, dass „je höher das Verhältnis Lumen/Watt ist, desto besser setzt eine Lampe die eingebrachte Energie in Licht um“. Zudem sprach er „das richtige Licht zu jeder Tageszeit“ und die biologische Wirkung des Lichts auf den Menschen an. Das Ziel jeder künstlichen Beleuchtung müsse es sein, den alltäglichen Rhythmus des Menschen zu unterstützen.

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Richtig lüften

  • Schimmel:

    ZEN-Energieberater Benjamin Standecker unterstrich die Bedeutung des Luftwechsels zur Vorbeugung von Schimmelbildung. Ob Zwangsentlüftung oder mehrmalige Stoßlüftung, im Vordergrund stehe in jedem Fall die Raumluftqualität.

  • Verantwortung:

    Ohne Wartungsvertrag liege die Wartungspflicht beim Eigentümer respektive beim Hausmeister mit umfänglicher Wartung einmal im Jahr“.

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