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Ensdorf

Ensdorf bekommt ein „Digitales Rathaus"

Die Gemeinde Ensdorf ist im Landkreis Amberg-Sulzbach die erste Gemeinde, die den Förderbescheid „Digitales Rathaus“ erhalten hat.
Hans Babl

Digitalministerin Judith Gerlach (l.) und Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (r.) überreichen dem Ensdorfer Bürgermeister Markus Dollacker (Mitte) als erstem Bürgermeister des Landkreises Amberg-Sulzbach den Förderbescheid „Digitales Rathaus
Digitalministerin Judith Gerlach (l.) und Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (r.) überreichen dem Ensdorfer Bürgermeister Markus Dollacker (Mitte) als erstem Bürgermeister des Landkreises Amberg-Sulzbach den Förderbescheid „Digitales Rathaus". Foto: Finanzministerium

Ensdorf.Am Freitag hat Bürgermeister Markus Dollacker in Nürnberg im Heimatministerium vom bayerischen Finanzminister Albert Füracker und Digitalministerin Judith Gerlach den Förderbescheid persönlich bekommen.

„Im Rathaus wird in einem ersten Schritt die digitale Erreichbarkeit eingerichtet, so dass Bürger 24 Stunden – im Anfang zwar nur bestimmte Aufgaben – online erledigen können. Aber in weiteren Schritten werden es immer mehr. Zeitgleich wird mit dieser Umstellung auch das Rechnungswesen auf digitale Rechnungslegung umgestellt und ab 1. Mai auch das vollständige digitale Gemeinderats-Informationssystem eingeführt“, erklärt Bürgermeister Markus Dollacker. „Nachdem mehr als 90 Prozent der Gemeinde inzwischen mit Breitband versorgt sind , macht das digitale Rathaus echt Sinn, denn dadurch wird der Bürgerservice verbessert.“

„Die Zukunft in Bayern ist digital. Bayern setzt sich mit aller Kraft für die Digitalisierung der Verwaltung ein, und ist bundesweit Vorreiter. Wir wollen, dass Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen Verwaltungsleistungen rund um die Uhr als Onlinedienste nutzen können. Deshalb treibt der Freistaat den Ausbau von E-Government weiter voran“, teilten Finanz- und Heimatminister Albert Füracker und Digitalministerin Judith Gerlach bei der Übergabe der ersten Förderbescheide „Digitales Rathaus“ mit. Digitalisierung hält Einzug in alle Bereiche des Alltags. Mit dem Förderprogramm „Digitales Rathaus“ leiste der Freistaat einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Onlinezugangsnetzes im kommunalen Bereich.

„Die Verwaltung muss für unsere Bürger höchsten Service garantieren“, betonte Digitalministerin Judith Gerlach, „der neue Führerschein oder der neue Wohnsitz müssen mit wenigen Klicks erledigt werden können, wie es die Menschen auch vom täglichen Surfen und Bestellen im Internet gewohnt sind. Dazu gehört auch, dass die gleichen Daten nur einmal an Behörden übermittelt werden müssen und nicht immer wieder.“ (abl)

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