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Kommunalpolitik

Erwin Geitner tritt wieder an

Der CSU Ortsverband Rieden-Vilshofen stellt den Amtsinhaber erneut als Bürgermeisterkandidaten auf.
Von Paul Böhm

Der amtierende Bürgermeister Erwin Geitner wurde zum Bürgermeisterkandidaten des CSU Ortsverbandes Rieden-Vilshofen gewählt.  Foto: Paul Böhm
Der amtierende Bürgermeister Erwin Geitner wurde zum Bürgermeisterkandidaten des CSU Ortsverbandes Rieden-Vilshofen gewählt. Foto: Paul Böhm

Rieden.„Die Mitmenschen achten und Mensch bleiben ist mein Ziel“. Erwin Geitner ist ein Bürgermeister für alle Bürger in seiner Heimatgemeinde – und das will er auch in den nächsten sechs Jahren so halten. Der CSU Ortsverband Rieden- Vilshofen traf mit einem einstimmigen Votum die Entscheidung, den amtierenden Bürgermeister Erwin Geitner für eine weitere Amtsperiode ins Rennen um den Bürgermeistersessel im Riedener Rathaus zu schicken.

Ein 33:0 war das Wahlergebnis für Erwin Geitner im Gasthof Hirschenwirt in Rieden gewesen. Und dazu gab es einen langen Applaus aus den Reihen der Nominierungsversammlung. „Alles andere wäre eine Überraschung gewesen“, fasst CSU Ortsvorsitzender Josef Weinfurtner das Wahlergebnis mit einem Satz zusammen.

Lange Erfolgsliste

Eine starke Gemeinschaft stärkt den Bürgermeisterkandidaten des CSU Ortsverbandes Rieden-Vilshofen für die Kommunalwahl im März 2020. Von links: Dr. Harald Schwartz, Erwin Geitner, Altbürgermeister Gotthard Färber, Josef Weinfurtner, Johann Szegda und Erika Müllner  Foto: Paul Böhm
Eine starke Gemeinschaft stärkt den Bürgermeisterkandidaten des CSU Ortsverbandes Rieden-Vilshofen für die Kommunalwahl im März 2020. Von links: Dr. Harald Schwartz, Erwin Geitner, Altbürgermeister Gotthard Färber, Josef Weinfurtner, Johann Szegda und Erika Müllner Foto: Paul Böhm

„Unser Bürgermeister Erwin Geitner kann eine lange Erfolgsliste für unsere Heimatgemeinde vorweisen“, betonte Ortsvorsitzender Josef Weinfurtner. Es sei vor sechs Jahren eine gute Entscheidung gewesen, ihn für dieses Amt vorzuschlagen.

„Ich erinnere mich noch gut an die Zeit vor etwas mehr als sechs Jahren, als mir diese Bewerbung für das Bürgermeisteramt angetragen worden ist“, sagte Erwin Geitner. „Damals bin ich richtig nervös gewesen, doch heute hat sich das schon geändert. Aber dieses Gefühl ist jetzt in diesem Moment wieder da.“ Dass er dieses Amt so ausfüllen und mit Leben erfüllen könne, verdanke er nicht zuletzt seiner Ehefrau Christine. „Sie ist eine tolle Managerin und Wegbegleiterin, die mir immer den Rücken freihält.“ Ihm sei auch anstehenden Wahlkampf an einer sachlich, fairen Auseinandersetzung mit den verschiedensten Themen gelegen, nannte Erwin Geitner seine Devise, die er auch in den nächsten Monaten bis zum Urnengang am 15. März 2020 weiter so beibehalten will.

Er habe vor sechs Jahren realistische Versprechen gemacht und sie alle bis auf die Freibadsanierung einhalten können. „Doch dieses Riedener Großprojekt wird im September 2020 angegangen werden können.“ Die Finanzierung sei gesichert und mit 1,3 Millionen an Fördermitteln aus dem Bundesprogramm habe man eine gesunde Finanzierungsbasis aufbauen können.

Nominierungsversammlungen der CSU

  • Markt:

    Zur Nominierungsversammlung der Kandidatinnen und Kandidaten für die Marktgemeinderatsliste ist am Donnerstag, 14. November, um 19.30 Uhr zum Hirschenwirt nach Rieden eingeladen.

  • Kreis:

    Wie MdL Dr. Harald Schwartz informierte, wird die CSU im Landkreis Amberg-Sulzbach am Donnerstag, 28. November, sowohl den Landratskandidaten als auch die Kreistagsliste festlegen.

Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung sei im Jahr 2015 erfolgreich abgeschlossenworden, der Bauhof konnte im Jahr 2017 sein neues Funktionsgebäude beziehen, die Freiwilligen Feuerwehr Rieden stehe kurz vor dem Umzug in ihr neues Haus. Die Abwasseranlage unterhalb von Vilshofen wurde mit einer Filteranlage ertüchtigt, was nicht zuletzt zu einer Verminderung der Abwasserabgabe an den Freistaat beigetragen habe, erinnerte Geitner.

Die Sanierung der im Gemeindeeigentum stehenden Wieskirche in Vilshofen sei ebenso gelungen, wie die Errichtung eines neuen Kindergartens, bei dem der Markt Rieden als wesentlicher Kostenträger zusammen mit der Katholischen Kirchenstiftung Rieden, der Diözese in Regensburg und dem Freistaat Bayern beteiligt gewesen sei. Geitner: „Gemeinsam haben wir 2,1 Millionen gestemmt.“ Der Anteil des Marktes Rieden liegt bei etwa einer halben Million Euro.

Neue Baugebiete in Rieden und in Vilshofen seien ausgewiesen worden. „Die Bauplätze in Rieden sind schon alle weg, in Vilshofen wird gerade erschlossen.“ Mit der Sanierung des Campinggebäudes habe man in den Freizeitwert der Gemeinde investiert. „Wir haben 180 Dauercamper und 40 Durchgangsplätze, die alle sehr gut belegt sind.“ Investiert habe man dafür etwa 630 000 Euro. Dazu komme jetzt noch die Freibadsanierung nach der nächsten Badesaison. „Wichtig war mir auch, dass im Markt Rieden die Leerstände nicht weiter überhandnehmen.“ Der Neubau der Raiffeisenbankbank Unteres Vilstal sei ein guter Impulsgeber und als eine wesentliche Stärkung des Ortszentrums zu sehen.

Tagesbetreuung schaffen

Für die nächste Wahlperiode plant Geitner den Wiedereinstieg in die Städtebauförderung. „Unser Plan ist es auch, die öffentlichen Gebäude und Bushaltestellen Barriere frei zu machen.“ „Ein Vorhaben, das mir besonders am Herzen liegt, ist die Schaffung einer Möglichkeit der Tagesbetreuung für Senioren“, so Geitner .

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