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Region Amberg
Freitag, 23. Februar 2018 1

Feuerwehr

Fest zum 150. Jubiläum wird geplant

2020 wird für die Hohenburger Floriansjünger ein besonderes Jahr. Gemeinsame Übungen sollen die Tagesalarmstärke verbessern.

Die Ehrung von langjährigen Mitgliedern, Nachwahlen und Beförderungen stand bei der Freiwilligen Feuerwehr Hohenburg auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung (Ausschnitt). Foto: abp

Hohenburg.Das Feuerwehrhaus in Hohenburg ist top saniert, in den Hallen stehen ein neuwertiges Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16 und ein erst im vergangenen Jahr angeschaffter Mannschaftstransporter für kleinere Aufgaben. Jetzt machen sich die Hohenburger daran, ihr Jubiläumsfest zum 150-jährigen Bestehen zu organisieren. Mitte Mai 2020 soll im Kreis der Feuerwehren aus dem südlichen Landkreis Amberg-Sulzbach gefeiert werden, informierte 2. Vorsitzender und Festleiter Hubert Przybilla bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Vereinslokal Reiser.

Gesellschaftstage kommen an

182 Mitglieder zählt derzeit die Wehr. Neu dazugekommen sind Antonia Reiser und Martin Tyl. Wie Vorsitzender und Bürgermeister Florian Junkes berichtete, haben auch in diesem Jahr wieder die von der Feuerwehr organisierten Gesellschaftstage im Gemeindegebiet hervorragenden Zuspruch erfahren. Beteiligt habe sich die Feuerwehr im vergangenen Jahr beim Ostermarkt, bei der Hohenburger Kirchweih und beim Weihnachtsmarkt. Dazu kam das Spanferkelessen, das mit der Übergabe des neuen Mannschaftstransporters einhergegangen ist.

Eine gute Anlage war die energetische Sanierung des Feuerwehrgerätehauses. „Wir können damit etwa 75 Prozent des bisherigen Energiebedarfs einsparen“, so Florian Junkes. Aus der Fortschreibung der Feuerwehrgeschichte berichtete Schriftführer Josef Rubenbauer. Über die Vereinsfinanzen informierte Josef Zechmeier.

14 Einsätze und 25 Übungen

Wie 2. Kommandant Erich Dieling informierte, gehören derzeit 32 Mitglieder der aktiven Feuerwehr an. Insgesamt wurde 25 Übungen abgehalten. Dazu gehörten Funk- und Atemschutzwiederholungsübungen sowie die Übung zur Brandschutzwoche mit den gemeindlichen Feuerwehren und der Winbucher Wehr in Egelsheim. Bei 14 Einsätzen war die Hohenburger Feuerwehr gefordert: bei Personenrettungen, Verkehrsabsicherungen, Sicherheitswachen, dem Beseitigen von Ölspuren und bei einem Kaminbrand.

Eine Leistungsprüfung hat eine Ransbacher Löschgruppe mit dem Hohenburger HLF 20/16 abgelegt. Dazu kamen eine weitere gemischte Gruppe aus Ransbacher und Hohenburger Aktiven und zwei Löschgruppen der Feuerwehr Allersburg-Berghausen. Am Wissenstest mit den Wehren Ransbach und Allersburg haben insgesamt 20 Jugendliche teilgenommen, Antonia Reiser und Eric Irlbacher bekamen das Abzeichen in Bronze.

Rund um die FF Hohenburg

  • Wahlen

    Nach dem beruflich bedingten Ausscheiden von Josef Zechmeier wurde Stefan Irlbacher als neuer Kassenwart nachgewählt. Kassenprüfer sind Dieter Braun und Rainer Metschl.

  • Ehrungen

    Für 40 Jahre Treue wurde Markus Mitschke geehrt, für 50 Jahre Stefan Dürr und für 65 Jahre Sebastian Dieling und Rudolf Schaller (Hohenburg). Für 70 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit wurde Rudolf Schaller aus Lammerthal ausgezeichnet.

  • Beförderungen

    Zum Oberfeuerwehrmann wurden Bastian Wittl und Motz Kölbl befördert, zum Hauptfeuerwehrmann Martin Falk und zum Oberlöschmeister Erich Dieling. (abp)

Erfolgreich bei Lehrgängen

Den Gruppenführerlehrgang hat Moritz Kölbl erfolgreich absolviert, den Zugführerlehrgang Johann Wolfsteiner und den Atemschutzgrundlehrgang Mathias Niebler und Reinhardt Espach. Die Prüfung „Ausbilder in der Feuerwehr“ hat Florian Sperber erfolgreich abgelegt. Am Lehrgang „Verhaltenstraining im Brandhaus“ haben Florian Sperber und Andreas Lindner teilgenommen.

Als guten Weg bezeichnete Kreisbrandmeister Helmut Braun die gemeinsame Ausbildung der Gemeindefeuerwehren mit dem Hohenburger Löschfahrzeug, um vor allem auch bei Tagesalarmierungen die Einsatzstärke zu halten. Im Landkreis Amberg-Sulzbach wurden die Feuerwehren im Jahr 2017 zu insgesamt 1600 Einsätzen gerufen, informierte er. „Davon waren 220 Brandeinsätze und 1100 technische Hilfeleistungen.“ Erfreulich sei auch, dass das Alter der Aktiven von 63 auf 65 Jahre heraufgesetzt worden ist, so Braun. (abp)

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