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Vorbereitungen

Festdamen als Kalendermodels

Auch wenn das 150. Jubiläum der FFW erst 2020 gefeiert wird, gibt es schon viel zu tun für Petra Fellner und ihre Mädels.
Von Josef Popp

Festmutter und Festdamen der FFW Schmidmühlen haben bereits mehrere Foto-Shootings hinter sich. Fotos: Popp
Festmutter und Festdamen der FFW Schmidmühlen haben bereits mehrere Foto-Shootings hinter sich. Fotos: Popp

Schmidmühlen.Die Freiwillige Feuerwehr Schmidmühlen versteht sich nicht nur auf das Helfen, sei es bei Brandeinsätzen und Technischen Hilfeleistungen oder als First Responder bei gesundheitlichen Notfällen, sondern der Verein versteht es auch zu feiern. Dies stellt die FF Schmidmühlen jedes Jahr aufs Neue unter Beweis, sei es bei der Ausrichtung verschiedener kleiner Traditionsveranstaltungen oder mit der Teilnahme am Marktfest oder Adventsmarkt.

Verschiedene Motive werden sicher im geplanten Festdamenkalender Verwendung finden.
Verschiedene Motive werden sicher im geplanten Festdamenkalender Verwendung finden.

Aber die Freiwillige Feuerwehr versteht es auch, große Feste auszurichten, so bei den Fahnenweihen oder Jubiläumsfeiern, von denen es schon einige gab. Immerhin kann der Verein auf fast 150 Jahre Geschichte zurückblicken.

Wehr hat 15 Gründerväter

Der Verein wurde im Jahr 1870 gegründet. Damals waren es 15 Bürger, die im Gasthaus „Regensburger Hof“ die Feuerwehr Schmidmühlen ins Leben riefen. Diese Vereinsgründer entstammen alle dem Turnverein. Während des 1. Weltkriegs von 1914 bis 1918 erlebte die Wehr eine schwierige Zeit, doch nach Kriegsende ging es mit dem Verein weiter. Auch der Zweite Weltkrieg beeinträchtige das Vereinsleben: Von 1939 bis 1945 ruhte es. Am 30. April 1949 lebte auf Initiative von Bürgermeister Büchl das Vereinsleben wieder auf. 1950 wurde das erste größere Fest in der Nachkriegsgeschichte gefeiert – die neue Fahne wurde geweiht. In den Archiven des Marktes und des Vereins wird dieses Fest als ein „echter Höhepunkt“ im Gemeindeleben bezeichnet, es war vom „größten Fest im Landkreis“, damals der Landkreis Burglengenfeld, die Rede. Der Patenverein war übrigens damals die Werksfeuerwehr Maxhütte-Haidhof. Das 100. Vereinsjubiläum wurde mit einem Jahr Verspätung 1971 gefeiert. Ein echter Meilenstein war die Weihe der neuen Vereinsfahne, was vom 18. bis 21. Juni 1976 gefeiert wurde, damals unter den beiden Vereinsvorständen Rudi Huber und Rudi Weigert. Es war ohne Zweifel eines der größten Feuerwehrfeste in der Region, zu dem weit über 100 Vereine aus der ganzen Oberpfalz in die Lauterachtalgemeinde kamen.

Petra Fellner übernahm gerne das Amt der Festmutter.
Petra Fellner übernahm gerne das Amt der Festmutter.

Das letzte große Fest war schließlich das 125-jährige Vereinsjubiläum. Zu jedem großen Fest gehörten und gehören natürlich auch eine Festmutter und Festdamen. Aktuell sind von der 125-Jahr-Feier noch die Festdamen Manuela Berger, Kerstin Schwarzenberger (Döberl), Manuela Scheuerer (Hummel), Michaela Bergmann (Vierl), Iris Sandner (Stadlbauer), Marina Graf (Schmid) und Claudia Schmalzbauer in der letzten Festschrift festgehalten. Sieben Festdamen repräsentierten damals den Verein.

Für das kommende Fest – die 150- Jahr-Feier findet übrigens vom 10. bis 13. Juli 2020 statt – konnte eine weitaus größere Zahl von Festdamen gefunden werden: stolze 21. Mit den Vorbereitungen für dieses Jubiläum wurde bereits im vergangenen Jahr begonnen. Eine der ersten Aufgaben war es, eine Festmutter zu finden. Die Wahl fiel auf Petra Fellner, die diese Anfrage auch gerne annahm. „Für mich war es eine große Ehre, für dieses Fest die Festmutter sein zu dürfen, und ich freue mich schon auf das Jubiläum“, so Petra Fellner.

Großzügige Sponsoren

In einem zweiten Schritt galt es, Festdamen zu gewinnen. Um diese Aufgabe kümmerte sich die Jugendleiterin des Vereins, Katharina „Kathi“ Müller. Es dauerte nicht allzu lange, bis die Gruppe beieinander war: Tammy Allgeier, Anna Damnith, Sophie Fellner, Vanessa Fochtner, Jessica Graf, Carolin Hantsch, Vanessa Huger, Isabella Hummel, Melanie Hummel, Katrin Justinger, Katharina Müller, Maria Müller, Aileen Planer, Eva Riepl, Larissa Schambeck, Leonie Schwab, Kerstin Sölldner, Christina Spies, Steffi Wells und Carolin Wittmann.

Viele Fotos für Chronik und Kalender

  • Erweiterte Chronik:

    Für die etwa 125-seitige Festschrift ist Josef Popp mit einem Team Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Es werden bereits Fotos ausgewertet und aktuell geknipst.

  • Festdamen:

    Ein wichtiger Teil der Chronik, in der die Geschichte des Vereins, aber auch das derzeitige Geschehen dokumentiert wird, werden natürlich auch die Festdamen sein. Es gab bereits verschiedene Foto-Meetings. Aus den schönsten Bildern soll im kommenden Jahr auch ein eigener Festdamenkalender herausgebracht werden.

  • Premiere:

    Dies ist sicher in der Geschichte Schmidmühlens und der Feuerwehr eine einmalige Sache. Auch hier coacht die Festdamen Marina Graf. (ajp)

Mittlerweile wurden die Festdamen mit Dirndln ausgestattet. Mit Marina Graf, Schneiderin und bei der 125-Jahr-Feier selbst Festdame, fand man eine erfahrene Ansprechpartnerin, die mit Know-how unterstützte. Um die Kosten für den Verein oder die Festdamen möglichst gering zu halten, machte sich Petra Fellner zusammen mit den jungen Festdamen auf die Suche nach Sponsoren. „Ich bin einfach überwältigt“, so Petra Fellner, „wie groß die Unterstützung hier war“. Viele Sponsoren unterstützen mit großzügigen Spenden, wofür die Festdamen sehr dankbar sind.

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