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Planungen

Festplatz an der Uferpromenade

Der Hohenburger Gemeinderat entscheidet sich einstimmig für das Projekt. Die obere Lauterachbrücke wird erst 2019 erneuert.

An der Uferpromenade in der Nähe der Kunstwanderstation wollen die Hohenburger einen neuen Festplatz ausbauen. Foto: abp
An der Uferpromenade in der Nähe der Kunstwanderstation wollen die Hohenburger einen neuen Festplatz ausbauen. Foto: abp

Hohenburg.Der Markt Hohenburg steht hinter der Erneuerung der oberen Lauterachbrücke durch das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach. Bei der jüngsten Marktgemeinderatssitzung wurden zwar schon Umleitungspläne diskutiert, aber das wird noch seine Zeit dauern. Nach Auskunft des Staatlichen Bauamtes ist mit einem Baubeginn voraussichtlich erst im Frühjahr 2019 zu rechnen.

Wie Bürgermeister Florian Junkes informierte, wird mit dem Neubau der Brücke auch die Starkstromleitung im Bereich der Uferpromenade entlang der Lauterach abgebaut und durch ein Erdkabel ersetzt. Der Markt will dabei an der Uferpromenade in der Nähe der Kunstwanderstation ein Festplatzgelände ausbauen. Vorgesehen ist dann auch, gleich einen Wasser- und einen Abwasseranschluss zu schaffen. Bei diesen Arbeiten soll zudem eine Stromleitung zum Festplatzgelände mit verlegt werden.

Debatten um den Festplatz

Dass es um Gesamtkosten von etwa 22 000 Euro geht, etwa 15 000 Euro für die Verlegung der Stromkabel und gut 7000 Euro für andere Arbeiten, sorgte dann doch für ausgiebige Diskussion im Marktgemeinderat. Etwa über 250 Meter müsste ein neues Kabel für die Stromversorgung des Festplatzes neu verlegt werden müssen, hörte man.

Diskussionen gab es außerdem über die Häufigkeit der Festplatznutzung, Bedenken äußerten Mitglieder des Gremiums wegen der Wohnbebauung am Kalvarienberg und entlang der Lauterach im alten Ortskern. Über Ungleichbehandlungen von anderen Gemeindeteilen wurde ebenso diskutiert.

Marktgemeinderat Josef Gmach sprach sich dafür aus, erst die Nutzungsmöglichkeiten festzustellen, ehe man das Bauvorhaben angehen solle. Bürgermeister Florian Junkes hingegen sprach von einer großen Chance, einen zentralen Festplatz zu schaffen. Marktgemeinderat Josef Weigert beurteilte diesen Festplatzausbau als eine Langfristplanung für die Gemeinde über die nächsten Jahrzehnte hinweg an. „Das ist eine Chance, die man nutzen sollte.“ Schließlich einigte man sich doch noch einstimmig, den Ausbau des neuen Festplatzes anzugehen.

Kunstwanderstationen

  • Das Kunstwerk

    „Flüsternde Winde“ heißt das Kunstwerk der Kunstwanderstation in Hohenburg. Die Fledermäuse, mit Hohenburg untrennbar verbunden, gaben den Künstlern Hanna Regina Uber und Robert Diem die Impulse. Fledermäuse sind eines von unzähligen Wundern der Natur. So soll die Skulptur auch den Erkenntnisgewinn vermitteln, den der Mensch durch die Beobachtung der Natur erhält. Manches aus der Natur wurde schon in innovative Technik umgesetzt.

  • Der Kunstwanderweg

    Insgesamt gibt es acht Kunstwanderstationen, die den Kunstwanderweg im Naturpark Hirschwald bilden. Unter dem zentralen Gedanken, dass die Natur beseelt sei, haben Hanna Regina Uber und Robert Diem für die Naturparkgemeinden einzigartige Kunstwerke geschaffen, die jeweils Besonderheiten aufgreifen. Begonnen wurde das Projekt im Jahr 2011, 2016 wurde es dann mit der Aufstellung der letzten Kunstwanderstation vollendet. (mi)

Neu erlassen hat der Marktgemeinderat eine Satzung über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen (Erschließungsbeitragssatzung). Angepasst wurde auch die Satzung für die öffentliche Wasserversorgungseinrichtung des Marktes Hohenburg (Wasserabgabesatzung). Beide Satzungen wurden auf Anregung der überörtlichen Rechnungsprüfung in Nuancen angepasst.

Zuschuss für die Sanierung

Erich Dieling und Martin Falk wurden als Kommandanten für die Freiwillige Feuerwehr Hohenburg bestätigt. Für die Sanierung der Filialkirche St. Konrad in Mendorferbuch genehmigte der Marktgemeinderat einstimmig eine Zuwendung von 5000 Euro.

Bürgermeister Florian Junkes und Kämmerer Theo Fochtner informierten den Marktgemeinderat über das Ergebnis der überörtlichen Prüfung der Gemeindekasse und der Jahresrechnungen von 2011 bis 2016 durch die staatliche Rechnungsprüfungsstelle beim Landratsamt. (abp)

„Flüsternde Winde“ heißt die Kunstwanderstation in Hohenburg. Hier erfahren Sie mehr über das Kunstwerk!

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