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Region Amberg
Freitag, 23. Februar 2018 1

Vereine

Frauenbund ist eine Stütze der Pfarrei

Über zahlreiche Aktivitäten zogen die Vilshofener Frauen Bilanz. Aus dem Erlös des Adventsmarkts wurden 700 Euro gespendet.

Erika Müllner (Zweite von rechts) überreichte an Melanie Meier 300 Euro für den Kirchenschmuck, an Rita Geck 100 Euro für die Turnergruppe und an Thomas Graf (von links) 300 Euro für die Riedener Helfer vor Ort. Foto: azd

Rieden.In der Pfarrkirche „St. Michael“ gedachten die Mitglieder des Katholischen Frauenbundes Vilshofen bei einem Gottesdienst, den Pfarrer Gottfried Schubach zelebrierte, ihrer verstorbenen Mitglieder. Bei der anschließenden Jahreshauptversammlung im Pfarrheim verwies Erika Müllner auf zahlreiche Aktivitäten des Vilshofener Frauenbunds, der derzeit nach zwei Neuaufnahmen 108 Mitglieder zähle.

Sie erinnerte an Lichtmessgottesdienst, den Weltgebetstag der Frauen in Ensdorf und die Pfarrversammlung. Zurück blickte sie auch auf die Muttertagsfahrt nach Uffenheim und Nürnberg, die Viertagesfahrt nach Rüdesheim und Koblenz sowie die Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Regensburg.

Als weitere Aktivitäten des Frauenbunds nannte sie die Wallfahrten zum Mariahilfberg in Amberg und zum Annaberg in Sulzbach-Rosenberg, das Kräuter- und das Palmbüschlbinden, die Maiandacht mit dem Riedener Dorfgesang und den Gottesdienst mit Erntedankfeier. Erstmals sei ein Küchlbacken durchgeführt worden, man habe den Frauenbund-Fasching in Schmidmühlen besucht und sei zum Faschingsfrühstück in Ensdorf eingeladen worden. Natürlich habe sich der Frauenbund an der Fronleichnamsprozession beteiligt, Adventsmarkt und Adventsfeier seien wieder durchgeführt worden. Zudem wurde laut Müllner eine Großreinigung der Pfarrkirche vorgenommen und der Erntealtar in der Pfarrkirche aufgebaut worden.

Für 35-jährige treue Mitgliedschaft dankten Teamsprecherin Erika Müllner (rechts) und Pfarrer Gottfried Schubach (links) Anna Frei mit Blumen. Foto: azd

Auf die Aktivitäten der Turnerinnen- und Gymnastikgruppe des Frauenbundes, die jeden Mittwoch von 19 bis 20 Uhr im Pfarrsaal stattfinden, verwies sie abschließend. Detailliert gab Schatzmeisterin Brigitta Gräml den Kassenbericht. Eine gute Kassenführung bestätigten Barbara Hottner und Gabi Flierl. Mit Pfarrer Gottfried Schubach zeichnete Müllner für 35-jährige Mitgliedschaft Anna Frei mit der Ehrenurkunde aus; Angelika Lautenschlager (30 Jahre Treue) war verhindert.

„Wir können stolz sein auf das, was der Frauenbund im vergangenen Jahr auf die Beine stellte“, lobte geistlicher Beirat Pfarrer Gottfried Schubach. „Die Pfarrei wäre ärmer ohne seine Stütze, den Frauenbund“, betonte er. Er informierte auch über den Pastoralbesuch von Bischof Rudolf Voderholzer zum 300. Weihejubiläum der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Rieden am 28. Januar. Mit Blumen bedankte sich Erika Müllner bei den Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit.

Die Spendenempfänger

  • Helfer vor Ort Rieden

    An Thomas Graf überreichte Erika Müllner, Sprecherin des Vorstandsteams des Katholischen Frauenbunds, einen Spendenscheck über 300 Euro für die Riedener Helfer vor Ort. Die Verwendung der Spende und die Arbeit der Helfer stellte Thomas Graf vor.

  • Kirchenschmuck

    Weitere 300 Euro erhielt Melanie Meier, „damit sie weiter so gut wie bisher für den Blumenschmuck in der Pfarrkirche sorgen kann“, wie Erika Müllner betonte. Melanie Meier dankte gerührt.

  • Turnergruppe

    100 Euro gingen noch an die Turnergruppe des Frauenbunds zu Händen von Rita Geck. Diese dankte für die Unterstützung und betonte: „Ich würde mich freuen, wenn wir noch weitere Teilnehmerinnen zu unseren Turnstunden begrüßen könnten.“ (azd)

Aus dem Erlös des Adventsmarkts übergab Erika Müllner Spenden für gute Zwecke im Markt, unter anderem für die Helfer vor Ort. „Unsere Aufgabe ist die Erstversorgung und, wenn nötig, die Anforderung weiterer Kräfte wie etwa die Feuerwehr“, so Thomas Graf. Die Helfer vor Ort seien als Unterstützung des Rettungsdienstes zu sehen und würden zeitgleich mit diesem von der Rettungsleitstelle alarmiert.

Die Erstausstattung für die Helfer vor Ort sei durch das BRK finanziert worden, sagte Graf. „Die laufenden Kosten müssen jedoch durch Spenden erbracht werden.“ 60 bis 70 Einsätze entfielen auf die Riedener Helfer vor Ort, erklärte er und stellte die Ausrüstung einschließlich Defibrillator vor. (azd)

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