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Aktion

Freude über offenen Bücherschrank

Wer gerne liest, ist an der Georgenstraße in Amberg goldrichtig. Freunde und Sponsoren stießen auf ihren Geistesblitz an.

Sponsoren, Freunde und die Initiatoren des „Offenen Bücherschranks“ stoßen auf die Realisierung ihres Projektes in der Georgenstraße an. Foto: akh
Sponsoren, Freunde und die Initiatoren des „Offenen Bücherschranks“ stoßen auf die Realisierung ihres Projektes in der Georgenstraße an. Foto: akh

Amberg.In den vergangenen Tagen sind bereits viele Bücher im Inneren des grauen Stahlschrankes gelandet, obwohl der offizielle Öffnungstermin an der Georgenstraße 51 erst am Mittwochvormittag zelebriert worden ist. „Momentan sieht es so aus, als wenn wir mehr Lesestoff hereinbekommen als entnommen wird“, lachte Evi Wagner. Auf die Frage, was mit den Exemplaren geschehen werde, die schon im Moment beinahe wegen Überfüllung nicht mehr hinein passen, meinte sie, dass man diese an gesonderter Stelle aufbewahren wird. Der Plan für dieses Projekt sieht aber vor, dass die Amberger nicht nur ihre Regale „ausmisten“, sondern ein ausdrücklicher Tausch vorliegt. Wer gibt, soll auch nehmen! Sie stieß mit den weiteren Verantwortlichen Bürgermeisterin Brigitte Netta, Sebastian v. d. Recke, Oliver Enders, Freunden und Sponsoren gut gelaunt auf ihren Geistesblitz zu dem Gemeinschaftswerk an.

Idee aus dem Sommer 2017

Bereits im Sommer 2017 entstand die Idee, gute Bücher mit anderen zu teilen. Zunächst hielt man an eine alte Telefonzelle für geeignet, verwarf diesen Gedanken aber wieder. Bis zur endgültigen Umsetzung verging einige Zeit, auch die Finanzierung musste geplant werden. Die Kosten für den Schrank kommen auf circa 2500 Euro – ohne den Arbeitsaufwand mit einzurechnen. Dank geht an die Stadt Amberg, örtliche Firmen sowie die Serviceclubs Round Table 69 Amberg und Round Table 235 Amberg-Sulzbach. Gefertigt wurde der Bücherschrank nach den Plänen von Oliver Enders in der Schlosserei der JVA Amberg.

Auch Spiele können gebracht werden

Über Nacht wird man das gute Stück verschlossen halten, aber an den normalen Öffnungszeiten der Goldschmiede und ihrem Gegenüber dem Bio Organic steht es Leseratten kostenlos die Türe offen. Auch Spiele können gebracht werden. Zudem soll dieser Ort in naher Zukunft für die eine oder andere Veranstaltung genutzt werden. Dabei stehen Lesungen oder andere Events rund um die Literatur im Vordergrund. Einen Wunsch hatten sie noch: „Es wäre schön, wenn alle Bürger der Stadt immer mal ein Auge darauf werfen, dass mit dem Möbel und seinem Inhalt gewissenhaft und pfleglich umgegangen wird.“ (akh)

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