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Freude

„Für die Zukunft gut gerüstet“

Das neue Löschfahrzeug der Feuerwehr Mendorferbuch-Egelsheim erhielt den Segen. Auch der Erweiterungsbau wurde eingeweiht.
Von Paul Böhm

  • FFW-Vorstand Markus Weigert, Bürgermeister Florian Junkes und Kommandant Andreas Pollinger (v. r.) freuen sich über das erweiterte Feuerwehrgerätehaus und das nagelneue Mittlere Löschfahrzeug (MLF). Pfarrer Hans-Jürgen Zeitler sprach den kirchlichen Segen. Foto: Paul Böhm
  • In Festzugaufstellung waren die Feuerwehren aus dem Gemeindegebiet und der Nachbarschaft zum Feuerwehrgerätehaus gekommen, um der Einweihung von Löschfahrzeug und Gerätehaus beizuwohnen. Foto: Paul Böhm

Hohenburg.Gut 300 000 Euro hat der Markt Hohenburg für das neue Einsatzfahrzeug und die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses ausgegeben. Gesegnet wurde in Mendorferbuch nicht nur das neue Mittlere Löschfahrzeug, sondern auch der Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses. Mit einem Festakt haben Feuerwehr und Bevölkerung dies gewürdigt.

Das neue Mittlere Löschfahrzeug (MLF) der Feuerwehr Mendorferbuch-Egelsheim ist der ganze Stolz der Feuerwehrgemeinschaft im Dorf. Nach der Messe in St. Konrad hat Pfarrer Hans-Jürgen Zeitler das neue Feuerwehrauto und den An- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses gesegnet.

Es ist schon einige Jahr her, dass auch in Mendorferbuch ein Nachfolgefahrzeug diskutiert worden ist. Für die Unterbringung des neuen Einsatzfahrzeuges haben die Mendorferbucher Feuerwehrleute das Feuerwehrgerätehaus zusätzlich grundlegend modernisiert. Viel Eigenleistung steckten die Feuerwehrleute in den An- und Umbau des Gerätehauses. Die Gemeinde hat 41 000 Euro Material- und Grunderwerbskosten übernommen. „Die ganze Arbeit wurde von den Feuerwehrleuten getragen“, sagten Kommandant Andreas Pollinger und Vorstand Markus Weigert.

Viel Eigenleistung investiert

Wie sie weiter anmerkten, wurden für die Gerätehausertüchtigung etwa 1500 Arbeitsstunden geleistet. „Knapp 8000 Euro hat die Feuerwehr Mendorferbuch-Egelsheim aus Eigenmitteln in den Umbau investiert“. Von Seiten der Landkreisfeuerwehr bedankte sich Kreisbrandmeister Alexander Graf für die Bereitschaft des Marktes Hohenburg als Sachaufwandsträger der Freiwilligen Feuerwehren diese grundlegende Verbesserung der Feuerwehrausrüstung anzugehen. „Es ist sicherlich ein Meilenstein in der Geschichte der Feuerwehr gewesen, diese Investitionen anzugehen“. „Retten. Löschen, Bergen und Schützen sind keine leeren Worte, sie gehören immer mit zum Aufgabenspektrum der Feuerwehren dazu“, sagte der zuständige Kreisbrandmeister aus Ursenollen. Mit der Anschaffung dieses Mittleren Löschfahrzeuges wurde die Gemeinde den steigenden Ansprüchen nach Sicherheit und Schutz gerecht. „Da sind Atemschutzgeräte enthalten, das Fahrzeug führt etwa 1000 Liter Löschwasser mit und moderne Hilfsmittel wie Beleuchtungsgerät, und andere Hilfsmittel für die Unfallrettung stärken insgesamt die Leistungsfähigkeit der Feuerwehrkräfte in der Region erheblich, sagte der Kreisbrandmeister. „Ich kann sagen, dass die Gemeinde Hohenburg schon eine Vorzeigekommune in Sachen Feuerwehrwesen im Landkreis geworden ist“. Das alte Einsatzfahrzeug übernimmt die Feuerwehr in Ransbach.

Einen kleinen Abriss zur „Anschaffungsgesichte“ des MLF gab Kommandant Andreas Pollinger. Im Jahr 2015 hatte es bereits erste Gespräche gegeben. „2016 haben wir mit dem Bürgermeister gesprochen und Fahrzeuge besichtigt, die für unsere Größenordnung passen würden“. Das Feuerwehrgerätehaus wurde in der Zwischenzeit etwas vergrößert und im Februar 2018 hat die Gemeinde entschieden, ein neues MLF zusammen mit Ensdorf und Gebenbach anzuschaffen.

Für die Zukunft gerüstet

„Mit diesem Löschfahrzeug sind wir sicher für die Zukunft gut gerüstet und aufgestellt“, davon ist nicht nur Kommandant Andreas Pollinger überzeugt. Einige neue Feuerwehrführerscheine wurden abgelegt und auch über die Wintermonate wird man die Feuerwehrleute öfter bei Ausbildungstagen im Feuerwehrgerätehaus sehen können. Gemeinsam haben die Feuerwehrmitglieder aus dem Gemeindegebiet Hohenburg und benachbarter Feuerwehren diesen besonderen Abend im Feuerwehrgerätehaus ausklingen lassen.

Die Ausrüstung

  • Standard:

    Zusammen mit den Feuerwehren Ensdorf und Gebenbach-Kainsricht sind drei baugleiche Feuerwehrfahrzeuge im Landkreis in den vergangenen Wochen in Dienst gestellt worden. (abp)

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