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Region Amberg
Freitag, 21. September 2018 25° 2

Glaube

Gebet ist Zuflucht gegen die Versuchung

Beim Konvent der Pfarrgruppe Kümmersbruck der Marianischen Männer-Congregation ging es um Ehre – und ums Beten.

Maria ist bildlich zugegen, als die Pfarrgruppe der Marianischen Männer-Congregation zur Ehrung schreitet; von links: Ehrensodale Franz Meier, Obmann Josef Schindelbeck, Jubilar Hans Michl, Pfarrer Wolfgang Bauer. Foto: MMC
Maria ist bildlich zugegen, als die Pfarrgruppe der Marianischen Männer-Congregation zur Ehrung schreitet; von links: Ehrensodale Franz Meier, Obmann Josef Schindelbeck, Jubilar Hans Michl, Pfarrer Wolfgang Bauer. Foto: MMC

Kümmersbruck.Die Pfarrgruppe Kümmersbruck in der Marianischen Männer-Congregation (MMC) traf sich zum Mariä-Lichtmess-Konvent beim Vorabendgottesdienst in der Pfarrkirche St. Antonius, bei dem auch der verstorbenen Sodalen gedacht wurde. Anschießend setzte sich das Programm im Pfarrsaal fort. Obmann Josef Schindelbeck begrüßte hier die Anwesenden und besonders den Ortspräses, Pfarrer Wolfgang Bauer, und stellte kurz das Programm des Abends vor.

Der Ehrensodale Franz Meier gratulierte im Auftrag von Präfekt Koller Obmann Josef Schindelbeck zu seinem 25. Dienstjubiläum als Obmann und dankte ihm für sein Engagement für die MMC-Gruppe. Zudem wurden für treue Mitgliedschaft die Sodalen Josef Ferber für 25, Hans Michl für 40 und Josef Pronath für 65 Jahre geehrt. An die Geehrten wurden kleine Geschenke verteilt. Franz Meier forderte auf, in den eigenen Familien, im Verwandten- und Bekanntenkreis für die MMC zu werben, damit in Zukunft der Fortbestand der Gemeinschaft gesichert ist und immer wieder neue Sodalen aus der Pfarrgemeinde Kümmersbruck aufgenommen werden können.

Ortspräses Bauer referierte zur Vater-Unser-Bitte „Führe uns nicht in Versuchung“. Das Vaterunser sei das im Christentum am weitesten verbreitete Gebet, das Jesus Christus, dem Matthäus- und Lukasevangelium zufolge, seine Jünger selbst gelehrt habet. Das Gebet ziele tief, es spreche nur an, was elementar sei. Im Vaterunser könne Gott auch erstmals vom Menschen direkt angesprochen werden. Die Worte des Betenden seien dabei nicht in die Weite des Himmels gerichtet, sondern an einen Adressaten. Wir dürften Gott Vater nennen, denn durch Taufe und Glauben an Jesus Christus seien wir zu Kindern Gottes geworden und beteten deshalb auch nicht „Mein Vater“ sondern „Vater unser im Himmel“.

Bei „…und führe uns nicht in Versuchung…“ könne jede und jeder auf eine Reihe Versuchungen blicken. So lehre uns diese Bitte, dass wir nur dann den Versuchungen des Alltags, den Einflüsterungen des Bösen entkommen und sie entlarven könnten, wenn wir Gott inständig darum bitten, sagte Bauer.

„Versuchungen“

  • Sprache:

    Im Interview von Papst Franziskus mit Gefängnisseelsorger Marco Pozza kreise der Streit um die richtige Bibelübersetzung, ums Verständnis entsprechender Stellen aus dem Matthäus- und dem Lukasevangelium, auf Alt-Griechisch überliefert und später in andere Sprachen übersetzt. Die Evangelisten schrieben der Überlieferung zufolge die Geschichte Jesu auf, der Aramäisch sprach.

  • Kern:

    Müssen Katholiken in Deutschland und Österreich demnächst also ihr Hauptgebet umlernen, fragte Pfarrer Wolfgang Bauer? Vatikansprecher Greg Burke sagte danach zu dem Interview des Papstes, es handle sich hier um eine keine echte Aufforderung zur Abänderung des Gebets, sondern eine „Einladung zum Nachdenken“ – über die eigenen Versuchungen des täglichen Lebens.

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