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Förderung

Geld und grünes Licht für Freibadsanierung

Für die Einrichtung war vom Freistaat kein Geld zu holen. Bei Mitteln vom Bund ist in der Region nur Rieden zum Zug gekommen.
Von Paul Böhm

„Das Warten hat sich für Rieden gelohnt“, sagte Bundestagsabgeordneter Alois Karl (CSU) in Rieden und sicherte Bürgermeister Erwin Geitner (r.) die Unterstützung bei dieser Großbaumaßnahme zu.  Foto: Paul Böhm
„Das Warten hat sich für Rieden gelohnt“, sagte Bundestagsabgeordneter Alois Karl (CSU) in Rieden und sicherte Bürgermeister Erwin Geitner (r.) die Unterstützung bei dieser Großbaumaßnahme zu. Foto: Paul Böhm

Rieden.Aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ bekommt der Markt Rieden eine Förderung in Höhe von 1,3 Millionen Euro für die Sanierung des Freibades. Der Förderbescheid liegt mittlerweile bei Bürgermeister Erwin Geitner auf dem Schreibtisch. In den vergangenen Tagen informierte sich Bundestagsabgeordneter Alois Karl (CSU) aus Neumarkt über den Stand der Planungen.

Wie der Abgeordnete Alois Karl informierte, sind im Bundeshaushalt 2018 Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur bereitgestellt worden. „Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner abschließenden Beratung zum Bundeshaushalt 2019 beschlossen, die Bundesmittel in gleicher Höhe in den Bundeshaushalt 2019 zu verschieben und zugleich das Bundesprogramm mit weiteren 100 Millionen Euro auszustatten“. Damit stehen seit dem vergangenen Jahr 200 Millionen Euro zur Verfügung, sagte der Abgeordnete zur Richtigstellung des Sachverhaltes.

Im Jahr 2018 hatte es auch eine Änderung des Programms dahingehend gegeben, dass auch nicht überdachte Bäder gefördert werden. Die Antragstellung der Riedener zum Erhalt von Bundesmitteln sei die richtige Entscheidung gewesen, nachdem vom Freistaat keine Mittel für nicht gedeckte Bädersanierungen eingeplant waren. „Bürgermeister Erwin Geitner hat optimal gehandelt“, bescheinigte der Bundestagsabgeordnete Alois Karl (CSU) zur Handlungsweise. „Das Warten auf Fördermittel hat sich für den Markt Rieden auf jeden Fall gelohnt.“

„Etwa zehn Anträge sind es aus meinem Wahlkreis gewesen, die zur Bezuschussung eingereicht waren“, sagte Alois Karl. „Nur Rieden ist zum Zug gekommen“. Beim Vorgängerprogramm waren nur gedeckte Bäder im Förderrahmen gewesen. Erst 2018 sind durch die Programmneuauflage auch Freibäder dazugekommen, sagte Alois Karl.

„Die zusätzlich bereitgestellten Finanzmittel von 200 Millionen Euro stammen aus dem Innenministerium von Horst Seehofer“, sagte Alois Karl. „Etwa 30 Millionen Euro hat der Freistaat zugesprochen bekommen, und da war Rieden mit dem maximalen Fördersatz von 1,3 Millionen Euro dabei“, stellte Alois Karl richtig, „für Rieden ist dies entgegen anderen Darstellungen optimal gelaufen.“ Alois Karl und der CSU Generalsekretär Markus Blume hatten sich für die Förderung des Freibades in Rieden mit Bundesmitteln eingesetzt.

Nächste Schritte

  • Ausblick:

    Die Sanierung des gesamten Wasserbereiches sei nach der Badesaison 2021 im Terminplan, sagt Bürgermeister Erwin Geitner. (abp)

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