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Freitag, 20. Juli 2018 29° 3

Lokalpolitik

Gemeinde Ensdorf investiert viel Geld

Mittlere Löschfahrzeuge erhalten die Freiwilligen Feuerwehren Ensdorf und Wolfsbach. Die Aufträge wurden jetzt vergeben.
Von Hans Babl

So ähnlich wie dieses Fahrzeug wird das neue Mittlere Löschfahrzeug (MLF) der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsbach von der Firma Rosenbauer aussehen. Das für die Freiwillige Feuerwehr Ensdorf wird sich nur geringfügig davon unterschieden. Foto: Rosenbauer
So ähnlich wie dieses Fahrzeug wird das neue Mittlere Löschfahrzeug (MLF) der Freiwilligen Feuerwehr Wolfsbach von der Firma Rosenbauer aussehen. Das für die Freiwillige Feuerwehr Ensdorf wird sich nur geringfügig davon unterschieden. Foto: Rosenbauer

Ensdorf.Zwei Feuerwehren in der Gemeinde Ensdorf erhalten neue Fahrzeuge. Dies bildete einen Schwerpunkt bei der Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag im Rathaus. Zunächst aber gratulierte Bürgermeister Markus Dollacker im Namen der Gemeinde und des Gemeinderates 2. Bürgermeister Karl Roppert mit einem Geschenkkorb zum 70. Geburtstag.

Vergeben wurde der Auftrag für die Beladung des neu zu beschaffenden Mittleren Löschfahrzeugs (MLF) für die FF Wolfsbach. Er ging an die günstigst bietende Firma Ludwig Feuerschutz in Bindlach (24 491 Euro). Zusätzlich werden für knapp 5000 Euro Geräte für die Freiwillige Feuerwehr Thanheim angeschafft.

Außerdem hat die Gemeinde für die Neubeschaffung eines MLF für die Feuerwehr Wolfbach den Auftrag vergeben. Das Fahrgestell liefert MAN zum Angebotspreis von 63 546 Euro, der Aufbau kommt von der Firma Rosenbauer für 165 805 Euro, die Atemschutzgeräte von der Firma Ludwig für 12 007 Euro. Auch die Feuerwehr Ensdorf erhält ein MLF. Der Auftrag für das Fahrgestell wurde an die Firma Ziegler für 71 753 Euro vergeben, ebenso der für den Aufbau (169 138 Euro), für die Beladung an die Firma Albert Ziegler zum Preis von 30 616 Euro.

Hochwasserdamm billiger als geplant

Die Vorsitzende des örtlichen Rechnungsprüfungsausschusses, Gemeinderätin Sabine Müller, berichtete, dass die Rechnungsprüfung für das Haushaltsjahr 2016 in Einnahmen und Ausgaben 3 913 416 Euro im Verwaltungs- und 1 053 605 Euro im Vermögenshaushalt ergeben hat; der Gesamthaushalt belief sich demnach auf 4 967 021 Euro. „Einwendungen wurden nicht erhoben, die angefallenen überplanmäßigen Ausgaben wurden bereits in früheren Gemeinderatsbeschlüssen bewilligt“, erklärte sie. Enthalten seien 909 787 Euro Zuführung zum Vermögenshaushalt. Der Hochwasserdamm hinter dem Friedhof kostete knapp 160 000 Euro – rund 38 550 Euro unter der Berechnung des Ingenieurbüros, so Sabine Müller. Einstimmig erteilte der Gemeinderat die Entlastung für das Haushaltsjahr 2016.

Aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 22. Februar gab der Bürgermeister bekannt, dass der Gemeinderat den Mehrkosten für Straßensanierungen der Firma Richard Schulz Tiefbau zugestimmt hat. Die Firma werde nach der Winterruhe die inzwischen noch aufgetretenen Schäden beheben.

Antrag der SPD zur Kinderkrippe

  • Weitere Schritte beim Bau

    Die SPD beantragte einen „verlässlichen und konkreten Bauzeitplan“ für die Kinderkrippe, in der auch die Kostenschätzungen für noch zu vergebenden Gewerke enthalten sein sollen. Nach Bürgermeister Dollacker stehen nur noch die Vergaben für die Gewerke für die Außenanlagen und das Mobiliar aus. Dies sicherte er zu.

  • Zeitrahmen

    Bisher liege der Bau der Einrichtung im Zeitrahmen. Zur Inbetriebnahme erklärte der Bürgermeister, dass der Träger die Kinderkrippe nicht vor September 2019 eröffnen könne, auch wenn der Bau wohl früher fertig werde. Ob es zu einem „Probetrieb“ schon ab Januar 2019 kommen kann, bezweifelte er. (abl)

Schnelles Internet in der ganzen Gemeinde

Im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat hat die Gemeinde im zweiten Förderverfahren in Verbindung mit dem Höfebonus das Angebot der Telekom angenommen. Die Deckungslücke betrage 645 911 Euro, wovon die Gemeinde zehn Prozent, also 64 591 Euro, tragen muss. „Damit bekommen wir im gesamten Gemeindebereich ein gutes Breitbandnetz“, erklärte Dollacker. Von den Gesamtkosten von rund 1,2 Millionen Euro hat die Gemeinde zehn Prozent, also 120 000 Euro, zu tragen.

Zugestimmt wurde dem Bauantrag von Michael Kohl auf Errichtung eines Güllebehälters in der Nähe von Seulohe. Die Zufahrt sei über einen nicht ausgebauten öffentlichen Feld- und Waldweg gesichert, öffentliche Schutzgebiete seien nicht berührt. Der Bürgermeister informierte auch über einen Zuschussantrag des Klosters für die Außensanierung und die energetische Ertüchtigung des Konventgebäudes. Die Kostenschätzung des Vorprojekts beträgt 124 396 Euro.

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