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Region Amberg
Mittwoch, 20. Juni 2018 28° 3

Lokalpolitik

Gemeinde Ensdorf investiert viel Geld

Von Feuerwehr bis Bauhof: Bei der Versammlung der CSU informierte Bürgermeister Dollacker über die verschiedenen Projekte.
Von Hans Babl

CSU-Kreisvorsitzender MdL Dr. Harald Schwartz und Bürgermeister Markus Dollacker (li. sowie CSU-Ortsvorsitzender Johann Bösl (re.) händigten die Urkunde für zehn Jahre CSU-Mitgliedschaft an Gemeinderätin und „CSU-Frontfrau“ Sabine Müller aus. Foto: abl
CSU-Kreisvorsitzender MdL Dr. Harald Schwartz und Bürgermeister Markus Dollacker (li. sowie CSU-Ortsvorsitzender Johann Bösl (re.) händigten die Urkunde für zehn Jahre CSU-Mitgliedschaft an Gemeinderätin und „CSU-Frontfrau“ Sabine Müller aus. Foto: abl

Ensdorf.Sehr erfreut zeigte sich Johann Bösl, Vorsitzender des CSU Ortsverbandes Ensdorf, bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Graf in Hofstetten, dass es gelungen sei, die Junge Union zu beleben. Bösl appellierte, neue Mitglieder zu werben, „damit wir über die 50er-Grenze kommen“.

In seinem Jahresrückblick berichtete er über den alljährlichen Neujahrsempfang mit Thomas Silberhorn, Bundesminister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Beim Preisschafkopf in Thanheim wurde an 18 Tischen gekartelt, wobei der von MdB Alois Karl gestiftete 1. Preis, eine Drei-Tagesfahrt nach Berlin, nach Amberg ging. „Der Erlös wurde den Ensdorfer Pfadfindern gespendet“, so Bösl.

Bunt gemischtes Angebot

Ende April war man bei der 50-Jahr-Feier der CSU Ebermannsdorf vertreten. Die Ortsversammlung mit Delegiertenwahl für die Bezirks- und Landtagswahl fand mit Landrat Richard Reisinger ebenfalls im April statt. Ende Juni gab es einen interessanten Besuch des Müllkraftwerks Schwandorf und anschließend des Heidelbeerhofes Mulzer in Naabsiegenhofen. Anfang September ging es zum Trachtenmarkt nach Greding mit Stadtführung, Standlbesuchen und Wirtshausmusik am Abend. „Wir haben versucht, politisch und gesellschaftlich den Bürgern und unseren Mitgliedern etwas zu bieten“, erklärte der Vorsitzende. Dank sagte er seiner Vorstandschaft für die Unterstützung und Zusammenarbeit.

Für die verhinderte Schriftführerin Maria Leikam erinnerte Bösl an sechs Vorstandssitzungen und die Feier von fünf „runden Geburtstagen“. Schatzmeister Franz Metschl berichtete über die gesunde Finanzlage.

Kinderkrippe öffnet 2019

Über Aktuelles aus der Gemeinde berichtete Bürgermeister Markus Dollacker; der derzeit laufende Breitbandausbau in der Gemeinde war eines seiner Themen. „Der Bau der Kinderkrippe geht im Plan gut voran. Die offizielle Eröffnung ist für September 2019 angedacht“, erklärte er weiter. Und die Mittleren Löschfahrzeuge für die Feuerwehren Ensdorf und Wolfsbach seien bestellt. In Planung sei das neue Bauhofgebäude. „Das Salzsilo soll oberhalb der Firma Pongratz in Wolfsbach errichtet werden“, berichtete er.

Kein Verständnis hat Dollacker für die Ablehnung des Gemeindehaushalts 2018 durch die SPD-Gemeinderäte. „Wir haben den Haushalt mit den größten Investitionen und den geringsten Schulden. Die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt bis Ende des Jahres auf unter 500 Euro“, machte er deutlich. Dann ging er auf das neue Baugebiet „Strohberg-Nord“ ein und das geplante Baugebiet „Asamhöhe“ in Ensdorf.

Geehrte Mitglieder der CSU

  • Frontfrau der CSU

    Gemeinderätin Sabine Müller ist seit zehn Jahren „Frontfrau“ der Ensdorfer CSU-Familie. CSU-Kreisvorsitzender MdL Dr. Harald Schwartz, Ortsvorsitzender Johann Bösl und Bürgermeister Markus Dollacker händigten ihr die Ehrenurkunde aus.

  • Weitere treue Mitglieder

    Für 40-jährige Treue zur CSU sollte der langjährige Gemeinderat und stellvertretende Bürgermeister Georg Jäger geehrt werden, dieser war aber verhindert, ebenso wie Oliver Qursin, seit zehn Jahren Gönner und Unterstützer der CSU. Die Ehrungen werden nachgeholt. (abl)

Kreuze unverkrampft sehen

CSU-Kreisvorsitzender MdL Dr. Harald Schwartz dankte in seinem Grußwort der Vorstandschaft und den Mitgliedern für ihre Arbeit und griff in seinem Referat Themen der Landesspolitik auf. „Bei der Debatte um das überarbeitete Polizeiaufgabengesetz wird viel gelogen, um die Bevölkerung bewusst zu verunsichern“, erklärte er.

Bezüglich der Debatte um Kreuze in staatlichen Einrichtungen sagte Schwartz, er verstehe es nicht, dass sich manche Kirchenvertreter dagegen aussprechen würden. Seiner Meinung nach sollte man „unverkrampft“ damit umgehen, schließlich sei Bayern ein christlich geprägtes Land und 56 Prozent der Bevölkerung seien dafür. Über 70 Prozent der Bayern würden dem neuen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder gute Politik bescheinigen. Ferner hob Schwartz hervor, dass es ein Familiengeld nur in Bayern gebe – „sonst nirgends“. Und er erinnerte außerdem an das bayerische Pflegegeld.

Zu Delegierten zur besonderen Kreisvertreterversammlung zur Europawahl wurden einstimmig Ortsvorsitzender Johann Bösl, Bürgermeister Markus Dollacker, Schatzmeister Franz Metschl und 2. Vorsitzender Klaus Hernes gewählt. Ersatzdelegierte sind Richard Reiser, Adalbert Pirzer, Bernhard Graf und Josef Singer. (abl)

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