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Lokalpolitik

Gemeinderat begrüßt geplanten Jugendzeltplatz

Die Salesianer des Klosters Ensdorf hatten eine Bauanfrage gestellt. Die Pflasterarbeiten an der Schule wurden vergeben.
Von Hans Babl

Der untere Pausenhof der Mittelschule wird saniert. Gepflastert wird auch die Zufahrt. Foto: Babl
Der untere Pausenhof der Mittelschule wird saniert. Gepflastert wird auch die Zufahrt. Foto: Babl

ENSDORF.. Die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos, Niederlassung Kloster Ensdorf, hatte eine Bauvoranfrage auf Errichtung eines Jugendzeltplatzes auf dem früheren Salesianersportgelände gestellt. Dabei geht es zunächst um die Frage, ob das Bauvorhaben überhaupt umgesetzt werden kann.

Die Salesianer Don Boscos wollen auf ihrem früheren Fußballplatz ein Jugendzeltlager errichten. Foto: Babl
Die Salesianer Don Boscos wollen auf ihrem früheren Fußballplatz ein Jugendzeltlager errichten. Foto: Babl

Wesentliche Fragen sind Zu- und Abfahrt über den nichtausgebauten Feld- und Waldweg und ob dieser ausreichend für das Bauvorhaben ist. Ferner geht es um Wasser und Abwasser, Stromzuführung sowie Bauten für die Sanitärbereiche.

Hoffnung auf Förderung

„Die Salesianer hoffen auf LEADER-Förderung. Das Projekt befindet sich aber erst in einer Frühphase der Planung“, erklärte Klosterdirektor Pater Christian Liebenstein den Gemeinderäten. Diese sind allesamt der Meinung, dass es sehr schön wäre, wenn die Salesianer das Projekt realisieren würden und stehen hinter dem Projekt, das sie positiv sehen. Der einhellige Beschluss: Der Gemeinderat stimmt der Bauvoranfrage grundsätzlich zu. Über eine jegliche Beteiligung der Gemeinde – falls nötig – ist ein eigener Gemeinderatsbeschluss zu fassen.“

Der untere Pausenhof der Mittelschule und die Zufahrt zu ihm werden saniert. Den Auftrag für die Plasterarbeiten vergab der Gemeinderat an die günstigst bietende Firma Baggerbetrieb Zapf, Ensdorf, zu einem Angebotspreis von 37 234,03 Euro, der auch im Rahmen der Kostenschätzung liegt. Ausgeführt werden die Arbeiten während der Sommerferien.

Kein Anspruch auf Spielplatz

Gemeinderat Hans Ram wollte wissen, weshalb im Wolfsbacher Baugebiet „Vilsblick“ der Spielplatz noch nicht angelegt worden ist. Bürgermeister Markus Dollacker verwies darauf, dass hier in der Planung kein eigener Spielplatz vorgesehen ist. Es bestehe also auch kein Anspruch. Man habe mit dem Kauf eines Grundstückes dort auch keinen Spielplatz bezahlt. Bei einem großen Baum auf der vorgesehenen Freifläche soll nun eine Sitzgruppe aufgestellt werden.

Keine Einwände erhob der Gemeinderat im Zuge einer Anhörung der Stadt Schwandorf gegen die Änderung des Flächennutzungsplans mit Landschaftsplan im Bereich des Gewerbegebiets Sitzenhof „Waldfabrik“; ebenso wenig gegen den dazugehörigen Bebauungsplan mit integriertem Grünordnungsplan.

Bezüglich des Neubaus der Terrasse und des Treppenaufgangs beim DJK-Sportheim erklärte der Bürgermeister: „Heuer geht da nichts mehr!“. Es würden noch eingabefähige Pläne fehlen, ferner müsse die Zuschussabwicklung erst einmal abgewartet werden. Haushaltsmittel seien aber dafür im Finanzplan 2019 vorgesehen.

Zunächst hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag in einer Schweigeminute des verstorbenen ehemaligen Gemeinderats Emil Schmidt gedacht, der 1996 drei Perioden Gemeinderat war.

Einmütig stimmte der Gemeinderat dann den Bauanträgen von Carmen und Georg Jobst auf Neubau einer Garage in der Dr.-Pils-Straße 30 in Ensdorf, von Jochen Lehr auf Neubau Wohnhaus mit Einliegerwohnung und Garagen am Eggenbergweg 7 in Ensdorf, Thomas und Beatrice Mangold auf Neubau eines Einfamilienhauses (Ersatzbau) in Hirschwald 10 sowie Susanne und Holger Buhl auf Anbau von Wohnräumen an das bestehende in der Thanheimer Straße 24 in Ensdorf zu.

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