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Versammlung

„Generalistik“ wird eine Herausforderung

Die neue Pflegeausbildung ab 2020 hat Konsequenzen. Die Stadt Amberg lud 60 Vertreter der beteiligten Organisationen ein.

Die Verantwortlichen der Info-Veranstaltung mit (v. l.) Hans-Jürgen Bruhn, Ilona Lang, Referent Thomas Döbler, Christine Hecht, Martina Schiener, Peter Niebler, Karin Meixner und Kerstin Wittmann Foto: Susanne Schwab
Die Verantwortlichen der Info-Veranstaltung mit (v. l.) Hans-Jürgen Bruhn, Ilona Lang, Referent Thomas Döbler, Christine Hecht, Martina Schiener, Peter Niebler, Karin Meixner und Kerstin Wittmann Foto: Susanne Schwab

Amberg.Ab 1. Januar 2020 wird bundesweit die „generalistische“ Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann eingeführt. „In der erfolgreichen Umsetzung der Generalistik besteht eine riesengroße Herausforderung, der wir uns gemeinsam stellen müssen, wenn es uns weiterhin gelingen soll, junge, jüngere und durchaus auch ältere Menschen für eine Ausbildung zur Pflegefachkraft zu gewinnen“, machte Bürgermeister Martin J. Preuß deutlich, der die Akteure aller an der Pflegeausbildung beteiligten Institutionen, Einrichtungen und Kooperationspartner aus der Stadt Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach im König-Ruprecht-Saal willkommen hieß, informiert die Stadt Amberg.

An diesem gemeinsam organisierten Informationstreffen nahmen rund 60 Vertreter der an der Ausbildung beteiligten Organisationen teil. Deutlich wurde, dass sich die Region bereits auf einem guten Weg befindet. Die Planung einer gemeinsamen Ausbildungsplanung entwickele sich stetig weiter, vorhandene Kapazitäten und bestehende Kooperationen ließen sich aus den Ergebnissen der Umfrage abschätzen, waren sich die Anwesenden einig. Zudem würden in den nächsten Monaten ein Qualitätsverständnis der Ausbildung und Kooperationsverträge erarbeitet. Auch die Bereitstellung einer passenden Anzahl an Ausbildungsplätzen werde noch Thema sein.

Referent bei dem Treffen war Thomas Döbler, Berater im Bereich Qualifizierungsberufe am Bundesamt für zivilgesellschaftliche Aufgaben (BaFzA). Auch er stellte fest: „Die Region Amberg und Amberg-Sulzbach ist auf einem guten Weg. Im Arbeitszusammenschluss müssen Aspekte bis zur Einführung der neuen Pflegeausbildung im Jahr 2020 noch bearbeitet und festgelegt werden. Wichtig ist jedoch: Zentrale Schritte sind bereits getan“.

Denn auch in Amberg und Amberg-Sulzbach werden im September 2020 die ersten Auszubildenden zur Pflegefachkraft ihre dreijährige Ausbildung beginnen. Durch die strukturelle Veränderung erhalten sie das Privileg, während ihrer Ausbildung in den Bereichen der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege sowie in Einrichtungen der psychiatrischen Versorgung und auch in Einrichtungen wie dem Hospiz und in der Beratung wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Für Schulen und Träger der praktischen Ausbildung bedeutet diese Neuerung einen verstärkten Koordinations- und Organisationsaufwand. Das wurde schon früh erkannt. Deshalb treffen sich die Pflegefachschulen und Krankenhäuser in Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach seit Beginn 2019 regelmäßig, um die neue Ausbildung zu organisieren. Mit der Geschäftsstelle der Gesundheitsregion plus Amberg haben die Initiatoren eine Befragung der an der Ausbildung beteiligten Organisationen durchgeführt. Im Sommer trifft sich der Arbeitszusammenschluss erneut. Dann sollen offene Aspekte weiter bearbeitet werden, damit das Ziel erreicht wird, das sie alle gemeinsam verfolgen: Eine attraktive Ausbildung zur Pflegefachkraft anbieten zu können.

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