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Eröffnung

Genug Platz für alles Nötige

Der neue Schmidmühlener Bauhof auf dem Brunnlettberg ist fertig. Am Sonntag können sich die Bürger alles anschauen.
Von Paul Böhm

Der Bauhof in Schmidmühlen zieht um. Am Sonntag, 24. November, ist für die Bevölkerung ein Tag der offenen Tür. Für die ersten 250 Gäste gibt es jeweils einen Eimer mit Streusalz zum Mitnehmen.  Foto: Paul Böhm
Der Bauhof in Schmidmühlen zieht um. Am Sonntag, 24. November, ist für die Bevölkerung ein Tag der offenen Tür. Für die ersten 250 Gäste gibt es jeweils einen Eimer mit Streusalz zum Mitnehmen. Foto: Paul Böhm

Schmidmühlen.Auch wenn es mit dem Wetter nicht so zum Besten gestellt ist, geben sich derzeit die Handwerker bei den letzten Gewerken für den Ausbau des Bauhofs die Türklinken in die Hand. Bis zum Sonntag, 24. November, muss alles soweit fertig sein, sagt Bürgermeister Peter Braun. An diesem Tag ist die Bevölkerung ab 14 Uhr zum Tag der offenen Tür eingeladen.

Erste Diskussionen für den Bau des neuen Bauhofes hatte es schon im November 2015 im Marktgemeinderat gegeben. Man hatte sich schnell auf ein kompaktes Funktionsgebäude samt Garagen, Salzsilos, Unterstellhallen und Lagermöglichkeiten für Baumaterialien. Zar hatte der Markt mit dem ehemaligen BayWa-Lagerhaus in der Bahnhofstraße einen Standort, doch dieser reichte nicht mehr aus, um den Maschinenpark und eine Materialhaltung an einem Ort zu haben. „Wir hatten letztlich mehrere kleinere Bauhofquartiere, die nur mit zusätzlichem Zeitaufwand zu nutzen waren. Jetzt haben wir eine zentrale Stelle, wo alle Fäden zusammenlaufen“, so Bürgermeister Peter Braun, der in den zurückliegenden Wochen täglich auf dem Gelände vorbeigekommen war.

Der Neubau des Bauhofes in Schmidmühlen war ein Kraftakt für den Markt: Es waren nicht nur die etwa 1,2 Millionen Euro, die der Markt in dieses Vorhaben gesteckt hat. Auch die Doppelbelastung für die Bauhofmitarbeiterinnen und -mitarbeiter muss gewürdigt werden, sagt Braun.

Startschuss fiel im Juni 2018

Doch jetzt ist es geschafft. Im Juni 2018 war der Spatenstich und bis zum Jahresende 2018 hatte man noch den Rohbau für das Funktionsgebäude hinstellen können. In diesem Jahr erfolgte nun die Fertigstellung. Der Innenausbau ist so gut wie abgeschlossen, die Sozialräume sind fertig und die kleine Küche im Personalraum ist schon eingerichtet. Die Installation, Putz und Böden sind seit den Sommermonaten fertig. Mit den Pflasterarbeiten im Bauhofgelände ist man gut im Zeitplan.

Doch die Ära des Bauhofs auf dem Gelände des alten BayWa-Gebäudes in der Bahnhofstraße ist damit noch nicht beendet, denn die Umzugsarbeiten mit „allem Drum und Dran“ werden auch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen.

Es hat auch noch eine andere Planungsvariante gegeben: Zunächst hatte man einmal darüber nachgedacht, die Feuerwehr sowie den Bau- und Wertstoffhof als eine zentrale Einrichtung an der Staatsstraße auszubauen. Daraus wurde aber nichts, weil die Grundstücke in dieser Größenordnung nicht verfügbar waren.

Man entschied sich daher dafür, die Feuerwehr am bisherigen Standort zu lassen und einen Erweiterungsbau zu planen. Und den Bürgerinnen und Bürgern wollte man keinen längeren Weg zum Wertstoffhof zumuten. So war man zu dem Entschluss gekommen, einen neuen Bauhof im Gewerbegebiet Brunnlettberg-Ost zu bauen. Die derzeitige Ausbauvariante umfasst etwa 3500 Quadratmeter. „Wir haben uns aber vorbehalten, bei Bedarf den Bauhof noch um 1000 Quadratmeter erweitern zu können“, sagte Bürgermeister Braun.

190 Tonnen Salz eingelagert

Der Blickfang des neuen Bauhofes sind sicherlich die beiden Salzsilos. Salzsilos auch deswegen, weil damit keine weiteren Geräte zum Beladen der Streufahrzeuge notwendig sind. Die beiden Silos nehmen 160 Kubikmeter oder etwa 190 Tonnen Streusalz auf. „Diese Menge wird bei einem normalen Winter locker ausreichen“, ist der Bürgermeister überzeugt.

Im Betriebsgebäude findet man neben Werkstätten auch einen Sozialtrakt mit WC und Duschmöglichkeiten. Dazu kommen eine Umkleide und ein Sozialraum auf etwa 60 Quadratmeter Nutzfläche, eine Garage samt Waschhalle, ein Technikraum, ein Abstellraum und eine funktionelle Werkstätte auf etwa 140 Quadratmetern. Garagen und Waschhalle bieten Platz für drei Fahrzeuge (Unimog, Traktor und Pkw). Im überdachten Nebengebäude ist noch genügend Platz für Mähgeräte und Schneepflug sowie zum Lagern von Sand, Kies und sonstigen Baumaterialien. (abp)

Eröffnung

  • Besichtigung:

    Am Sonntag ab 14 Uhr können sich die Bürger den neuen Bauhof anschauen. Selbstverständlich gehört auch die entsprechende Bewirtung mit dazu. Und die ersten 250 Gäste dürfen sich einen Eimer mit Streusalz mit nach Hause nehmen.

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