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Trauer

Geradlinig und immer verlässlich

Viele Menschen begleiteten den hochgeschätzten Kümmersbrucker Ehrenbürger Volkmar Krauss auf seinem letzten Weg.

  • An der Orgel beim Requiem Erich Hiltl, ein letzter Freundesdienst Foto: aeu
  • Der Männerchor Haselmühl-Kümmersbruck sang beim Requiem. Foto: aeu

Kümmersbruck.Die Respektbekundungen waren vielschichtig, Achtung und Gewogenheit wurde immer wieder deutlich: Für einen Mann, der sich zeitlebens dem Sozialwohl verschrieben hat, viel für seine Gemeinde Kümmersbruck getan hat und deshalb mit der Auszeichnung „Ehrenbürger“ ein besonderes Privileg führen durfte. Volkmar Krauss starb am 8. März im Alter von 86 Jahren. Er wurde nach dem Requiem am Freitagnachmittag in der Pfarrkirche St. Wolfgang beigesetzt. Die Totenmesse hielt Pfarrer Wolfgang Bauer, an der Orgel saß, sozusagen als letzter Dienst eines jahrzehntelangen Gefährten, Erich Hiltl.

Mit „Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh“ begann das Requiem, das vom Männerchor Haselmühl mit „Herr erbarme Dich“ und „Bleib bei mir Herr“ eindrucksvoll stimmlich gestaltet wurde. Auch das war Ehrensache für den Männerchor: Immerhin war Volkmar Krauß 54 Jahre lang Mitglied des Männerchores. Bewegend und gleichermaßen berührend vor allem für die Familie, Freunde, Weggefährten und Trauergäste erklang zum Sanctus Schuberts „Heilig, heilig, heilig, ist der Herr.“

Viele Vertreter von Vereinen und Verbänden hatten sich zusammen mit den Trauergästen um die Urne versammelt, die vor dem Altar aufgestellt war. Vereinen und Verbänden war der SPD-Politiker Volkmar Krauss immer zugetan, das hat auch 1. Bürgermeister Roland Strehl gewürdigt. Krauss sei von allen anerkannt und geschätzt gewesen. Alt-Bürgermeister Richard Gaßner ging auf das reiche politische Lebenswerk von Volkmar Krauss ein. Krauss sei in den letzten Jahrzehnten bei allen wichtigen Entscheidungen immer dabei gewesen, habe dabei den Willen der Bevölkerung bedacht und immer versucht, das auch umzusetzen.

Der ehemalige Landrat Armin Nentwig fand: „Volkmar war ein politischer Gentleman, geradlinig, mit Anstand, er war immer verlässlich und stets für den Menschen da.“

Nach der Totenmesse fand die Urnenbeisetzung auf dem Kümmersbrucker Friedhof statt. (aeu)

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