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Tradition

Gleich drei Tage Bockbierfest gefeiert

Bestens war die Stimmung beim Heimat- und Kulturverein. Bruder Barnabas las nicht nur den Köferingern die Leviten.

Prost aufs Bockbierfest des HKV Köfering von Kümmersbrucks Bürgermeister Roland Strehl, Max Winkler und HKV Vorsitzender Josef Vogl (von links). Foto: Brückmann
Prost aufs Bockbierfest des HKV Köfering von Kümmersbrucks Bürgermeister Roland Strehl, Max Winkler und HKV Vorsitzender Josef Vogl (von links). Foto: Brückmann

Kümmersbruck.Wenn in Köfering der Bock aus dem Holzfass fließt, das Vereinsheim des Heimat- und Kulturvereins (HKV) Köfering an drei Tagen bis auf den letzten Platz ausgebucht ist und der Bruder Barnabas fast zwei Stunden lang über das Geschehen in Dorf und Gemeinde zu berichten weiß, dann ist auch in Köfering die Starkbierzeit auf ihrem Höhepunkt.

Es war bereits die 14. Auflage des dreitägigen Bockbierfestes, HKV-Vorsitzender Josef Vogl freute sich wieder einmal über die überwältigende Resonanz. Nicht ganz so traditionell, aber aus terminlichen Gründen nicht anders machbar, wurde heuer das Bockbierfass erst im Lauf der zweiten Abendveranstaltung angezapft. Ganz routiniert, mit zwei Schlägen, erledigte das Bürgermeister Roland Strehl, zusammen mit Max Winkler, Juniorchef der Brauerei Winkler.

Prost Gemeinde! Harry Ebenhöch als Bruder Barnabas las den Köferingern die Leviten. Foto: Brückmann
Prost Gemeinde! Harry Ebenhöch als Bruder Barnabas las den Köferingern die Leviten. Foto: Brückmann

Höhepunkt war wieder die Rede von Bruder Barnabas, in dessen Rolle heuer Harry Ebenhöch schlüpfte. Zwölfmal hieß es von seiner Seite „Prost Gemeinde“, um mit einem Schluck Bockbier die einzelnen Beiträge seiner fast zweistündigen Leviten an die Köferinger einzuleiten. Dieselskandal, Windräder und die Fußballer des SV standen auf seiner Liste. Und vor allem auch das Gründungsfest des HKV im Jahr 2019.

„Den Köferingern, wem auch sonst, ist es gelungen, Helene Fischer und Andreas Gabalier für den 31. Mai 2019 zur Zehn-Jahres-Feier HKV Köfering zu gewinnen. Zur Umsetzung dieses Projektes braucht Köfering quasi ein neues Kulturzentrum am Stinkweiher mit integrierter Seebühne – Kosten rund 400 000 Euro“, wusste Barnabas. „Ich sag’s Euch, der Bürgermeister war fertig mit seinen Nerven. Der sagt halt, das Schlimme ist, die Köferinger ziehen das auch durch“, legte er dabei Strehl in den Mund, der das Ganze aber mit ganz viel Humor nahm.

Vor allem auch deshalb: „Fakt ist: Kümmersbruck ist in einer prekären Lage, die nur zu ändern ist, wenn der HKV zur Vernunft kommt und zehn Jahre auch gebührend feiert und halt nur mit Da Huawa da Meier und I anstelle von Helene Fischer und Andreas Gabalier.“ (ahk)

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