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Aktionstag

Gut für Kinder und die Umwelt

Das Projekt „Zu Fuß zur Schule“ unterstützt der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit durch Elternhaltestellen.

Besser zu Fuß als mit dem Elterntaxi Foto: Nadine Schlegl
Besser zu Fuß als mit dem Elterntaxi Foto: Nadine Schlegl

Amberg.Jedes Jahr am 22. September findet der weltweite Aktionstag „Zu Fuß zur Schule“ statt. Ziel ist, dem verbreiteten Trend, Kinder mit dem Auto zur Schule zu fahren, entgegenzuwirken. Auch der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz (ZV KVS) engagiert sich laut seiner Pressemitteilung mit dem Elternhaltestellen-Projekt in seinen Gemeinden für das Zu-Fuß-zur-Schule-laufen.

Auch wenn der Aktionstag „Zu Fuß zur Schule“ in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt – sprich, wohl eher kaum ein Kind an diesem Tag zur Schule gehen wird – ist die Botschaft eine wichtige. Fakt ist nämlich: Fast die Hälfte aller Grundschulkinder in Deutschland wird mit dem Auto zur Schule gefahren und nur gut ein Drittel macht sich zu Fuß auf den Weg, so das Ergebnis der Studie „Mobilität in Deutschland“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Diese sogenannten Elterntaxis sorgen allmorgendlich vor vielen Schulen für ein Verkehrschaos – zugeparkte Gehwege, gewagte Wendemanöver, Stehen in zweiter Reihe, die Kinder müssen sich durch parkende und ab- bzw. abfahrende Autos ihren Weg bahnen. „Natürlich meinen es Eltern nur gut, wenn sie ihren Nachwuchs mit dem Auto zur Schule bringen. Ist der Schulweg aber kurz genug, um ihn zu Fuß zurückzulegen, sollten Schulkinder das auch tun“, sagt Sandra Schmidt, kommissarische Geschäftsführerin des ZV-KVS Oberpfalz. „Führt kein Weg am Bringen mit dem Auto vorbei, sollten die Eltern aber nicht bis direkt vor die Schule fahren, sondern ihren Nachwuchs beispielsweise an einer Elternhaltestelle aussteigen lassen. Von dort aus können sie die Reststrecke entspannt und sicher allein bewältigen.“

Elternhaltestellen, wie der ZV KVS sie schon in Regenstauf, Marktredwitz, Parsberg und Kallmünz eingerichtet hat (weitere folgen), befinden sich im direkten Umfeld der jeweiligen Schulen, meist 200 bis maximal 500 Meter davon entfernt und vereinen gleich mehrere Vorteile: Die Kinder bewegen sich, kommen vor dem Unterricht noch einmal an die frische Luft, knüpfen Kontakte zu anderen, trainieren ihr Selbstbewusstsein, lernen sich zu orientieren und das richtige, aktive Verhalten im Straßenverkehr kennen. On top schont das Laufen die Umwelt.

„Wenn es um die Einrichtung der Elternhaltezonen – die übrigens mit auffälligen Schildern kenntlich gemacht werden – geht, arbeiten wir eng mit der jeweiligen Gemeinde, der Schule sowie der örtlichen Polizei zusammen“, berichtet Schmidt weiter. „Außerdem informieren wir die Eltern mit einem ausführlichen Flyer und versuchen, die Kinder für das Zu-Fuß-zur-Schule-Gehen zu begeistern – unter anderem mit einem Spiel.“ Ziel wäre schließlich eines: Die Kinder nicht nur rund um den internationalen Aktionstag „Zu Fuß zur Schule“, sondern auch langfristig dazu zu motivieren, sich eigenständig auf den Weg zur Schule zu machen.

ZV Kommunale Verkehrssicherheit

  • Aufgabe:

    Dabei entwickelt sich der ZV KVS ständig weiter, schließlich hat er sich ein Ziel gesetzt: Seinen Kommunen als Dienstleister rund um die Themen Mobilität, Digitalisierung und Sicherheit zur Seite zu stehen.

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