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Region Amberg
Mittwoch, 25. April 2018 20° 2

Ausbildung

Haarnetz und Kittel für die Eltern

Für die Familien der Azubis gab es eine Führung durch die Groß-Küche im Amberger Klinikum. Da gab es einiges zu staunen.

Gastro-Chef Peter Fischer (links) mit Verwandten der Azubis in der Großküche Foto: Klinikum/van Brakel

Amberg.Wie funktionieren die Abläufe in einer Großküche? Worauf muss bei der Menüplanung geachtet werden? Oder: Wie kauft man für so einen großen Bedarf Lebensmittel ein? Diese und viele weitere Fragen rund um die Klinikums-Gastronomie standen beim Azubi-Eltern-Tag am Klinikum St. Marien im Mittelpunkt. Die Eltern, Geschwister und Großeltern der Azubis des ersten und zweiten Lehrjahres durften hinter die Kulissen der Klinikums-Großküche blicken.

„So möchten wir den Verwandten unserer Auszubildenden die Möglichkeit geben, den Ausbildungsplatz besser kennenzulernen“, erklärt Peter Fischer, der Leiter der Klinikums-Gastronomie. Beim Kennenlerntag haben die Angehörigen gleich mitbekommen, dass der Einkauf für eine Großküche gar nicht so einfach abzuwickeln ist, denn: „Wir brauchen etwa 60 000 Liter Frischmilch, 2800 Kilo Kaffee, 48 000 Kartoffelknödel oder 307 000 Kaisersemmeln – und das pro Jahr“, schildert Peter Fischer.

Neben solch beeindruckenden Zahlen stand auch die Besichtigung der Arbeitsplätze der Auszubildenden auf dem Programm. Haarnetz und Kittel durften da bei keinem fehlen, denn die sind aus hygienischen Gründen in der Küche Vorschrift. Bei der Führung durften die Angehörigen den Gastro-Mitarbeitern beim Portionieren des Essens für die Patienten über die Schulter schauen. „Hier stehen die Essenswünsche der Patienten auf kleinen Kärtchen notiert auf jedem Tablett“, so Peter Fischer. „Danach werden die Menüs für unsere Patienten zusammengestellt – für rund 500 Patienten.“

Auch die Spülküche wurde von der Familien-Delegation besucht, wo in drei Schichten gearbeitet wird. „Manches muss mit der Hand gespült werden, der Großteil des Geschirrs wird zum Glück aber maschinell gespült; in unserer modernen Spülstraße schaffen wir so täglich knapp sieben Tonnen Porzellan-Geschirr.“

Für die Eltern, Geschwister und Großeltern war es ein interessanter Tag. „So bekommen sie Einblicke in einen Betrieb, die sie so nie bekommen würden. Denn die Dimensionen bei uns sind schon beeindruckend“, so der Gastro-Chef.

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