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Heimat

Hausnamen werden sichtbar gemacht

In Köfering werden an 25 Anwesen die Schilder angebracht. Hausnamen sind auch ein wichtiges Stück Identität.

Die Hausnamenschilder wurden an die Besitzer der Anwesen durch Bürgermeister Roland Strehl und HKV-Vorsitzenden Josef Vogl (Bildmitte mit Schild) übergeben. Foto: Brückmann
Die Hausnamenschilder wurden an die Besitzer der Anwesen durch Bürgermeister Roland Strehl und HKV-Vorsitzenden Josef Vogl (Bildmitte mit Schild) übergeben. Foto: Brückmann

Kümmersbruck.Vom Schmie geht’s über den Zimmerhansl zum Schuster. Fast jeder Köferinger weiß, wer damit gemeint ist – obwohl es nicht der Familienname des Besitzers des Anwesens ist, sondern sein teils schon Jahrhunderte alter Hausname.

Im Rahmen des Hausnamenprojekts der LAG Regionalentwicklung Amberg-Sulzbach in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kümmersbruck und dem Heimat- und Kulturverein (HKV) Köfering wurden nun den Köferingern ihre Schilder übergeben, die auf den jeweiligen Namen hinweisen. Sie können am Haus selbst, dem Gartenzaun oder einer sonst gut einsehbaren Stelle angebracht werden.

Für Bürgermeister Roland Strehl, der mit dem HKV-Vorsitzenden Josef Vogl die Schilder überreichte, eine Herzenssache: „Hausnamen sind ein Stück Heimatgeschichte, sie erzeugen Identität und geben rückblickend häufig Auskunft über das Leben im Dorf.“ Dabei war es für den Bürgermeister selbstverständlich, dass die Gemeinde die anfallenden Kosten übernahm. „In der Gemeinde Kümmersbruck haben wir 58 Hausnamensschilder anfertigen lassen, den Gemeindeanteil von knapp zwölf Euro pro Schild kann unser Haushalt sicher decken.“

25 der 58 gemeindlichen Schilder werden in den nächsten Tagen in Köfering von den Besitzern der Anwesen selbst angebracht. „Und schaut’s bitte drauf, dass man die dann auch g’scheid sieht“, merkte Josef Vogl augenzwinkernd an. (ahk)

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