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Hirschwald: Eldorado für Wanderer und Radfahrer

Kastls Bürgermeister Stefan Braun, Ensdorfs Bürgermeister Markus Dollacker, Forstbetriebsleiter Thomas Verron und Bürgermeister Gotthard Färber, Rieden (v.l.) zeigten sich erfreut über das Gemeinschaftsprojekt Erholungskonzept Hirschwald.

„Der Staatswald ist für alle da“, betonte Forstbetriebsleiter Thomas Verron bei der Vorstellung des Erholungskonzeptes Hirschwald im Rathaus Ensdorf. Die Bürgermeister Markus Dollacker (Ensdorf) und Gotthard Färber (Rieden) sowie der Vorsitzende des Naturparks Hirschwald e.V., Bürgermeister Stefan Braun aus Kastl, begrüßten das mit dem Forstbetrieb Burglengenfeld der Bayerischen Staatsforsten erarbeitete Konzept.

Der Pflege- und Entwicklungsplan für sämtliche Erholungseinrichtungen im Staatswald soll einen „attraktiven Naturgenuss in den staatlichen Wäldern langfristig für jedermann gewährleisten“, so Verron. Die Bayerischen Staatsforsten wollen sich damit „rechtzeitig auf das sich ändernde Freizeitverhalten der Waldbesucher einstellen“. Der Schwerpunkt liege dabei in Unterhalt und Pflege der Infrastruktur, sprich den vielen Forst- und Wanderwegen.

Besonders wichtige Wanderwege für die touristische Entwicklung des Naturparks gehen vom Kloster Ensdorf aus, in der Gemeinde Rieden vom Ostbayerischen Pferdesport- und Turnierzentrum in Kreuth und in Kastl von der Klosterburg. „Alle ziehen an einem Strang, was zu einem gemeinsamen Konzept am Entwicklungsnetz führt“, war man sich einig.

Die meisten Wege führen über Forststraßen (dort Haftungspflicht durch die Bayerischen Staatsforsten). Wander- und Radwege durch den Wald allerdings nehmen zu – hin zu „Qualitätswanderwegen“ wie beim neuen „Erzwanderweg“.

„Gerade dem neu ausgewiesenen Naturpark Hirschwald hilft das Erholungskonzept, um die von den Gemeinden beabsichtigte touristische Attraktivität mit anzukurbeln“, zeigte sich Verron überzeugt. „Der Standard wird erhalten und bei ausgewiesenen Wegen sogar verbessert“, kündigte Verron an. „Forststraßen können von Mountainbikern und Wanderern problemlos benutzt werden. Wenn einer da allerdings Rennradbedingungen erwartet, hat er ein Problem.“

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