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Kultur

Hochkarätige Kinderstücke

Am 15. März startet das 16. Kindertheaterfestival in Amberg. Herausragende Ensembles zeigen Schauspiele und Figurentheater.
Von susanne Schwab

Lust auf das 16. Amberger Kindertheaterfestival machten (v.l.) OB Michael Cerny, Kulturamtsleiter Reiner Volkert, der Leiter der Stadtwerke Prof. Dr. Stephan Prechtl, Katja Körtge vom Kulturamt und Kulturreferent Dr. Fabian Kern. Foto: Susanne Schwab
Lust auf das 16. Amberger Kindertheaterfestival machten (v.l.) OB Michael Cerny, Kulturamtsleiter Reiner Volkert, der Leiter der Stadtwerke Prof. Dr. Stephan Prechtl, Katja Körtge vom Kulturamt und Kulturreferent Dr. Fabian Kern. Foto: Susanne Schwab

Amberg.„Vorhang auf und Bühne frei!“ heißt es auch heuer wieder in der Woche vom 15. bis 20. März. Einmal mehr regieren in dieser Zeit die Kindertheaterensembles im Jugendzentrum Klärwerk. Kinder ab drei Jahren sind eingeladen, sich von den Ereignissen auf der Bühne in die Welt der Fantasie entführen zu lassen. Zum 16. Mal findet das Kindertheaterfestival, kurz „KIT“, statt, um den Jüngsten anhand qualitativ herausragender Darbietungen zu demonstrieren, wie viel Spaß gutes Theater schenkt.

Oberbürgermeister Michael Cerny, Kulturreferent Dr. Fabian Kern, Kulturamtsleiter Reiner Volkert und Katja Körtge vom Kulturamt sowie der Geschäftsführer der Stadtwerke Amberg Prof. Dr. Stephan Prechtl machten jetzt neugierig auf das Programm. Es wurde vom städtischen Kulturamt zusammengestellt, von der Kultur- und Sportstiftung der Stadtwerke unterstützt und bietet eine bunte Vielfalt aus Schauspiel und Figurentheater, Poesie und Musik, Märchen und Komik.

Dabei die teilnehmenden Ensembles unter strenger Beobachtung. Eine von der Chefin des Handpuppentheaters im Kulturstadel, Elisabeth Kraus, geleitete Jury entscheidet darüber, wer seine Sache am besten macht.

Täglich drei Aufführungen

Das Ensemble mit den meisten Stimmen gewinnt den Wanderpreis KIT und darf damit nicht nur im nächsten Jahr zurückkommen, ihm wird bei dieser Gelegenheit auch die kleine Version des in der Stadtbibliothek ausgestellten „großen KIT“ überreicht. Dabei handelt es sich um eine Glasfigur, die auf einem Entwurf des renommierten Künstlers Otmar Alt basiert und von dem Amberger Glasbläser Xaver Hofmeister hergestellt wurde.

Ticketpreis bleibt unverändert

  • Vorverkauf:

    Der Eintritt kostet unverändert fünf Euro pro Kind und sechs für Erwachsene. Die Karten können in der Tourist-Info, Tel. (09621) 101233, tourismus@amberg.de erworben werden.

  • Vorstellungen:

    Die Vormittagsvorstellungen bleiben Schulen und Kitas vorbehalten. Tickets für die Nachmittagsvorstellungen um 16 Uhr stehen allen kleinen Theaterfreunden und der Begleitung offen.

Heuer wird dem Berliner Kinder- und Familientheater Coq au Vin der Preis zu Beginn des Kindertheaterfestivals überreicht. Außerdem wird das Ensemble um 14 und 16 Uhr sein Stück „Der furiose Küchenzirkus“ nochmals aufführen, das aus Tanz, Clownerie und Akrobatik besteht und für Kinder ab vier Jahren geeignet ist. Im weiteren Verlauf der Veranstaltungswoche werden von Montag bis Freitag täglich jeweils drei Aufführungen gezeigt.Auch in diesem Jahr lädt Dorothe Pfeiffer zu einem Workshop in ihre Werkstatt für Kinder ein. Am Samstag, 21. März, werden von 10.30 bis 12.30 Uhr, „Meerjungfrauen und andere Unterwasserwesen“ gebastelt. Außerdem öffnet das JuZ-Café des „Klärwerks“ zur Preisübergabe am Sonntag, 15. März, von 13 bis 17 Uhr seine Pforten, um die Gäste mit Kaffee und Kuchen sowie alkoholfreien Getränken zu bewirten.

Insgesamt werden sechs verschiedene Stücke zu sehen sein. Ab Montag, 16. März, stehen die neuen Wettbewerbsbeiträge auf dem Programm. Als erstes ist das Figurentheater Vagabündel aus Freiburg an der Reihe. In seinem Beitrag „Das vierte Ei“, das für Kinder ab vier Jahren geeignet ist und mit viel Papier auf die Bühne gebracht wird, geht es um den kleinen Spatzen Friedrich sowie um Mut, Pech, Freundschaft und den Traum vom Fliegen. „Weissnich“ heißt das Stück des Frankfurter Theaters La Senty Menti für Kinder ab fünf Jahren, das am Dienstag, 17. März, aufgeführt wird. Im Mittelpunkt stehen Weissnich, der aus seiner Geschichte gefallen ist, und dessen Begegnung mit einem Mädchen. Dieses hilft ihm, mit viel Fantasie wieder den Weg zurückzufinden.

So will das Krokodil leben

Am Mittwoch, 17. März, sind das Kindertheater aus dem Fraunhofer München und „Das Krokodil aus dem Koffer“ zu Gast. In diesem Schauspiel mit Musik für Kinder ab drei Jahren, das nach dem Janosch-Bilderbuch „Komm nach Iglau, Krokodil“ inszeniert worden ist, macht sich das Krokodil auf die Suche nach einem Ort, an dem es genauso leben kann, wie es seinem Naturell entspricht. „Wenn ich groß bin, werde ich Seehund“ heißt die Geschichte für Youngsters ab vier Jahren, die die Theatergruppe Kunstdünger aus Valley bei München am Donnerstag, 19. März, drei Mal zeigen wird. Das Stück ist einem Bilderbuch von Nikolaus Heidelbach entnommen. Ein Puppentheater mit viel Musik setzt am Freitag, 20. März, den Schlusspunkt. Es heißt „Die Abenteuer der Musikpiraten“ und wird vom Figurentheater „Die roten Finger“ auf die Bühne gebracht.

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