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Hockermühlbad startet in die Saison

In Amberg kann bald wieder gebadet werden. Allerdings zunächst nicht in allen Becken und nur mit einer speziellen „Corona-Testkarte“.

Das Hockermühlbad Amberg startet am 11. Juni in eine „Corona-Testphase“. Das Personal ist dafür schon in vollem Einsatz. Foto: Karoline Gajeck-Scheuck
Das Hockermühlbad Amberg startet am 11. Juni in eine „Corona-Testphase“. Das Personal ist dafür schon in vollem Einsatz. Foto: Karoline Gajeck-Scheuck Foto: Karoline Gajeck-Scheuck

Amberg.Das Wetter ist zwar noch nicht ideal für einen Freibadbesuch, aber wer möchte, kann nach der Corona-Auszeit bald dennoch seine Bahnen im Hockermühlbad ziehen. Denn wie die Stadtwerke Amberg in einer Pressemitteilung melden, beginnt ab Donnerstag bis zum 2. Juli eine Testphase, in der vorerst geprüft werden soll, ob die neuen Corona-Maßnahmen zum Schutz der Besucher ausreichen.

Unter normalen Umständen hätte das Freibad bereits zum 1. Mai eröffnet, doch wegen Corona blieben die Becken vorerst leer. Bedingung für die Öffnung sind nun umfangreiche Schutz- und Hygienemaßnahmen, die von den Badegästen und vom Personal einzuhalten sind. Allerdings liegen für den Betrieb von Freibädern keine allgemeingültigen Vorgaben vor. Die Politik habe lediglich einen Mindestrahmen an Maßnahmen vorgegeben, den die Stadtwerke Amberg bei der Erstellung ihres individuellen Schutz- und Hygienekonzeptes berücksichtigt hätten, wie es in der Mitteilung heißt.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen soll eine höhere Sicherheit für die Badegäste ermöglichen, führe dadurch aber zu deutlich niedrigeren Besucherzahlen und gleichzeitig zu höheren Kosten. Auch der Aspekt „Haftung“ müsse geprüft und abgewogen werden. Dies habe eine Reihe von Badbetreibern bereits dazu veranlasst, die Freibäder in dieser Saison gar nicht zu öffnen.

Nur Sportbecken ist geöffnet

Die Stadtwerke Amberg hätten sich jedoch dazu entschieden, die Öffnung des Hockermühlbades in mehreren Stufen vorzunehmen, um das erarbeitete Schutz- und Hygienekonzept unter Praxisbedingungen zu testen und Erfahrungen zu sammeln, die in die weiteren Stufen der Öffnung mit einfließen sollen.

Stufe eins der Freibadsaison im Hockermühlbad startet am Donnerstag um 8 Uhr. In dieser ersten Testphase bis zum 2. Juli steht den Badegästen ausschließlich das Sportbecken zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind wie gewohnt täglich von 8 bis 20 Uhr. Der letzte Einlass ist um 18.30 Uhr.

Beim erarbeiteten Schutz- und Hygienekonzept gilt, neben den Abstandsregelungen und Vorgaben zum Mund-Nasen-Schutz, bis 2. Juli zunächst eine maximale gleichzeitige Besucherzahl von 200 Personen, die Kontrolle dafür erfolgt durch das Eingangsdrehkreuz. Dabei dürfen sich maximal 150 Personen gleichzeitig im Becken befinden, und pro Bahn maximal 20 Personen. Die Bahnen sind mit Leinen für „Aquajogger“, „Rückenschwimmer“, „Sport- und Hobbyschwimmer“ abgetrennt, und es wird im Kreis geschwommen.

Corona-Testkarte

  • Vorverkauf:

    Direkt an der Bad-Kasse zu folgenden Zeiten: Samstag, 6. Juni, 10 bis 14 Uhr, Montag, 8. Juni, 8 bis 12 Uhr, Dienstag, 9. Juni, 15 bis 18 Uhr, und Mittwoch, 10. Juni, 11 bis 14 Uhr

  • Nach der Wiedereröffnung:

    Am Donnerstag, 11. Juni, ist die Kasse von 8 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Vom 12. Juni bis zum 2. Juli ist die Kasse täglich von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr geöffnet.

  • Info:

    Die Karte kostet 15 Euro und kann von 11. Juni bis 2. Juli wie eine Dauerkarte genutzt werden. Badegäste, die im Vorjahr eine Saisonkarte erworben hatten, können die Karte per E-Mail an kufue@stadtwerke-amberg.de vorbestellen.

Außerdem bleiben die Wärmehallen mit Duschen und Toiletten gesperrt; die Einzelumkleiden im Außenbereich inklusive der braunen Umkleiden im Eingangsbereich links mit den entsprechenden Schließfächern sind jedoch geöffnet. Die Toilettenanlagen neben dem braunen Umkleidebereich können getrennt nach Damen und Herren genutzt werden. Auch die Außenduschen und die Solarduschen können genutzt werden. Die Liegewiesen sind jedoch gesperrt und es werden keine Mietfächer vergeben.

Gäste müssen sich registrieren

Aufgrund der Vorgaben der Bayerischen Staatsministerien des Innern, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege, ist zudem die Dokumentation mit Angaben von Namen und sicherer Erreichbarkeit für eine mögliche Ermittlung von Kontaktpersonen bei einem nachträglich identifizierten Covid-19-Fall unter Gästen oder Personal erforderlich. Deshalb ist der Zugang zum Hockermühlbad in der ersten Testphase ausschließlich mit der „Corona-Test-Karte“ möglich. Einzelkarten werden nicht verkauft.

Aufgrund der Zugangsbeschränkungen sollte die Badezeit pro Besuch möglichst nicht länger als zwei Stunden dauern. So könne möglichst vielen Gästen der Schwimmbadbesuch ermöglicht werden. Kinder sind bis sechs Jahre frei, haben aber nur in Begleitung von Erwachsenen Zutritt zum Bad. Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren dürfen ohne Begleitung in das Bad.

Bei Bestellung der Corona-Testkarte per E-Mail müssen Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse angegeben werden. Die Karte kann dann am nächsten Werktag an der Bad-Kasse bezahlt und abgeholt werden. Die Zahlung kann nur Bar erfolgen. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.stadtwerke-amberg.de oder telefonisch unter (0 96 21) 60 38 30.

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