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Ensdorf/Hofstetten

Hofstetten feiert Kirchenpatron St. Martin

Am Sonntag, 10. November, feiert Hofstetten Kirchweih.
Hans Babl

Die Kirche in Hofstetten ist dem Hl. Martin geweiht.  Foto: Hans Babl
Die Kirche in Hofstetten ist dem Hl. Martin geweiht. Foto: Hans Babl

Ensdorf.In der Kirche St. Martin ist um 9.30 Uhr ein Patroziniumsgottesdienst für die Verstorbenen, anschließend ist weltliche Kirwa mit Kirwaschmankerln im Gasthof Graf.

Das genaue Alter der Kirche St. Martin in Hofstetten ist nicht zu ermitteln. Über eine Kirche in Hofstetten wird aber schon 1645 berichtet, damals wenig Rühmliches. Der Pfleger Lemming aus Amberg beklagte da am 7. Juli gegenüber dem Klosterrichter Teuscher aus Ensdorf den schlechten Zustand des Gotteshauses: „Dieweil ist doch das Capel zu Hofstetten ohne Schlüssel zur Kirchentür, ohne Mesner, ohne Zechpröbste (Kirchenverwaltung), einer Glocke beraubt, ohne Gestühl, zerbrochenen Altars, zerrissenen Dachs und derart beschaffen gefunden, als ob es – sit salve verbo (Verzeihung) – ein Schweinestall wäre, das Capel niemals besucht, elendiglich in seinem Alter, gegen einem selbst weinen mögten.“

Die Säkularisation überstand das Gotteshaus, weil es als Filialkirche galt. Im Jahr 1812 drohte der Kirche der Entzug staatlicher Zuschüsse, obwohl der Staat dazu verpflichtet war, da er das Vermögen des Klosters Ensdorf eingezogen hatte. Eine gründliche Renovierung erfuhr die Kirche schon in den Jahren 1970/80. Damals wurde der Altarraum neu gestaltet. Zuletzt wurde 2002 eine Renovierung und Sanierung durchgeführt.

Den Innenraum beherrschen das Nothelferbild vom Eggenberg und ein Martinsbild; von der Decke schwebt eine Rosenkranzmadonna herab, ein Muttergottesbild schmückt die Wand. Die Kanzel mit den vier Evangelisten und ihren Symbolen sowie das Bild des hl. Florian vervollständigen die Innenausstattung. (abl)

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