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Wirtschaft

Horst Linn blickt mit 70 aufs Lebenswerk

Dem Chef von Linn High Therm Eschenfelden gratulieren Persönlichkeiten aus Industrie und Politik, Mitarbeiter, Freunde, Bekannte – und Motorsportfans.

Unternehmer Horst Linn feierte 70. Geburtstag. Sein Unternehmen in Eschenfelden beschäftigt heute weltweit mehr als 100 Mitarbeiter im Industrieofenbau. Foto: Linn High Therm

Amberg-Sulzbach.Zum 70. Geburtstag von Horst Linn, Geschäftsführer von Linn High Therm – seit 1969 einer der führenden Hersteller von Sonder-Industrie- und Laboröfen – gratulierten neben hochrangigen Persönlichkeiten aus Industrie und Politik auch die Mitarbeiter, viele Freunde, Bekannte und Motorsportfreunde während eines Stehempfanges in Eschenfelden.

Horst Linn startete vor rund 45 Jahren sein junges Unternehmen in einer kleinen Garage in Hersbruck. Das Unternehmen, heute in Eschenfelden, beschäftigt heute weltweit mehr als 100 Mitarbeiter im Industrieofenbau.

Die Teilnahme an den beiden großen Weltraummissionen D1 und D2 mit einem Schmelzofen, Treffen mit Politikern wie etwa Franz-Josef Strauß, Dr. Richard von Weizsäcker, Dr. Otto Wiesheu, Gerhard Schröder, Dr. Angela Merkel und Dr. Frank-Walter Steinmeier, dazu die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande und 1. Klasse sowie der Verdienstmedaille um die bayerische Wirtschaft waren Highlights in der Firmenlaufbahn.

1989 übernahm Linn den ehemaligen VEB Elektro im thüringischen Bad Frankenhausen, es ist heute das Linn-Werk II – mit gegenwärtig 34 Beschäftigten. 2003 startete die Beteiligung an der Firma Induktio ind Ljubljana in Slowenien mit der Produktion von Mittelfrequenzumrichtern und Hochfrequenzgeneratoren bis 1000 kW.

Die Exportquote des Unternehmens liegt bei etwa 70 Prozent, wobei sich die Auslandsaktivitäten auf Russland, Osteuropa, China und Südostasien konzentrieren. Linn produziert an drei Standorten und exportiert in rund 50 Länder. Weltweit gibt es etwa 40 Vertriebs- und Servicevertretungen.

Aktuelle Projekte bei Linn sind Produktionsöfen für Seltene Erden in Kasachstan und in Russland, dann Titanfeingussanlagen für die nächste Generation von Flugzeugtriebwerken und Turboladern, ein neuartiges Verfahren zur kostengünstigen Solar-Siliziumherstellung, Anlagen mit innovativer Beheizung zur energieeffizienten Herstellung und zum Recycling von Kohlefasern, Kristallzuchtanlagen für SiC, AlN für blaue Leuchtdioden – ein riesen Zukunftsthema zur Trinkwassersterilisation, Mikrowelleninfasstrocknung für flüssige radioaktive Abfälle.

Zum Ende der großen Feier durften die Gäste das in Bau und kurz vor der Eröffnung stehende neue Oldtimermuseum und Coffeeshop „Speedtreibhaus“ kurz besuchen. Gezeigt werden dort Autos der Marken Renault, Renault-Gordini, Renault-Alpine, Fournier-Marcadier, Ferrari, Salmson, BSH, Stanguellini FJ, Peugeot, Abarth – teilweise mit großer Renn-/Rallyehistorie.

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