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Hündin Frieda bringt Freude

Das Kinderpalliativteam Ostbayern bekommt regelmäßig tierische Unterstützung.

Timo mit seiner neuen Freundin Frieda, der Therapiehündin Foto: Borchers
Timo mit seiner neuen Freundin Frieda, der Therapiehündin Foto: Borchers

AmberG.Das Kinderpalliativteam Ostbayern kümmert sich zu jeder Zeit um schwerstkranke, kleine Patienten. Neben Momenten der Unsicherheit, Schmerz und auch Trauer, gibt es auch viele tolle Momente. Das sind die, wenn die Kinder aus vollem Herzen lachen, sich freuen und fröhlich sind.

Von einem solchen Moment berichtet das Klinikum St. Marien in einer Pressemitteilung: Demnach freut sich Timo derzeit sehr an einer tierischen Gefährtin – Frieda. Die Therapiehündin hat braunes, weiches Fell und kommt zusammen mit ihrem Frauchen, die selbst Krankenschwester ist, immer wieder bei Timo vorbei. Timo kann Frieda mit Unterstützung einfache Kommandos geben und sie anschließend mit einem kleinen Leckerbissen belohnen. Timo wurde durch Frieda ein Herzenswunsch erfüllt. Lange hat er nicht mehr so gelacht. Als Frieda ihm dann noch zeigt, dass sie ihm sogar die Socken ausziehen kann, ist das Lachen umso lauter.

„Das sind so schöne Momente“, sagt Karin Borchers vom Kinderpalliativteam, die diesen Besuch begleitet. Sie betont, dass solche wunderbaren Momente ohne die großzügige Unterstützung von Spendern gar nicht möglich wären. Denn Frieda, die Therapiehündin, wurde durch eine Spende von 10 000 Euro des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder“ in Bielefeld ermöglicht. Davon konnten auch zwei sehr dringend benötigte Infusionsgeräte angeschafft werden.

Frieda bringt nicht nur dem kranken Timo Freude, sondern auch dem ganzen Kinderpalliativteam. Denn die Hündin und ihre Begleiterin können durch ihr Fachwissen genau auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen, und sind längst Teil des Teams geworden.

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