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Einweihung

Im Neubau fühlen sich die Mitarbeiter wohl

Das neue Verwaltungsgebäude am Bauhof Lengenfeld erhielt den kirchlichen Segen und ist schon längst bezogen.

  • Die Teilnehmer bei der Einweihung, mit kirchlicher Segnung und Übergabe des symbolischen Schlüssels an Bernhard Kodalle Foto: aeu
  • Neues Bürogefühl für die Angestellten Grit Förster, gegenüber Richard Eckl und stehend Bauhofleiter Bernhard Kodalle Foto: aeu

Kümmersbruck.. Über 40 Jahre hat das Verwaltungsgebäude am Bauhof in Lengenfeld seinen Dienst getan. Zeitgemäß war es aber längst nicht mehr für die derzeit 18 festangestellten und fünf Saisonkräfte im Kümmersbrucker Bauhof. Der ist zwar immer wieder erweitert oder angebaut worden und der Bauhof ist auch durchaus gut ausgestattet, das Verwaltungs- und Sozialgebäude hingegen blieb sozusagen außen vor: „Das war kein Standard mehr“, befand Strehl vor vier Jahren – damals schon mit der Absichtserklärung, ein neues zu bauen.

„Dass das damals kein Lippenbekenntnis war“, wie er sagte, konnte er nunmehr belegen. Denn das neue Verwaltungsgebäude wurde jetzt offiziell eingeweiht. Es soll mindestens 40 Jahre seinen Dienst tun. So ziemlich alle waren dabei: Der mittlerweile im Ruhestand befindliche Werner Bauriedl als einstiger Bauamtsleiter, sein Nachfolger Alexander Greiner, Planer und Architekt Manfred Steininger, die am Bau beteiligten Firmen, die Mandatsträger der Gemeinde, das Bauamt, und zur kirchlichen Segnung Pfarrer Wolfgang Bauer und sein Amtskollege Bernd Schindler.

Bauhofleiter Bernhard Kodalle und seine Mitarbeiter haben im neuen Gebäude ein völlig neues Arbeitsgefühl: Büro modern, sanitäre Anlagen getrennt für Männer und Frauen, Aufenthaltsraum, Küche, eine Hackschnitzelheizung, mit der quasi kostenlos geheizt wird mit dem Holz, das vom Bauhof während eines Jahres innerhalb der Gemeinde abgeholzt wird.

Besprechungsraum, EDV Anlage, viele Kilometer Kabel wurden verlegt, sagte Architekt Manfred Steininger. Der Lengenfelder Bauhof ist jetzt auf dem neuesten Stand in Sachen Technik. Von einer relativ kurzen Bauzeit, die man gerade auch der guten Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten verdanke, sprach Architekt Manfred Steininger, der daran erinnerte, dass beim Richtfest im Juli 2017 noch die Rede von der Eröffnung im Dezember 2017 gewesen sei. „Das wäre auch gegangen, aber wir wollten das nicht krampfhaft durchziehen“, betonte der Architekt, „sondern das Gebäude austrocknen lassen“. Es gab keinen Grund zur Eile und mittlerweile arbeitet man ja schon zwei Monate im neuen Domizil. Der Schlüssel wurde symbolisch an Bernhard Kodalle übergeben, was jetzt noch fehlt, sind Zaun und neues Tor und dann (im September) für die Öffentlichkeit ein Tag der offenen Tür. „Es hat keinen Unfall gegeben, es wurde unter dem Strich gute Arbeit geleistet“, berichtete der Architekt. Nach der Einweihung gab’s im Bauhof ein zünftiges Grill-Einweihungsfest. (aeu)

Der Bau

  • Chronologie:

    Ursprungsbau 1974; Anbau Sozialräume 1975; Beginn Planung Neubau Mai 2016; Kostenberechnung und Bauvorlage Gemeinderat 13.9.2016; Genehmigungsbescheid 16.9.2016, genehmigt 14. 11. 2016; Beschluss im Gemeinderat zur Durchführung des Neubaus 6.12.1016; Abbruch altes Gebäude April 2017; Baubeginn Mai 2017; Richtfest 24.7.2017

  • Details:

    Gesamtkosten ca. 600 000 Euro; 300 qm Nutzfläche; 1600 qm umbauter Raum (aeu)

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