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Ingold airlines im Museum

Im Luftfahrtmuseum werden Aspekte des Fliegens gezeigt. Die Fluggesellschaft wird als Kunstobjekt gesehen.

Ein Skylift am Boden Foto: Res Ingold
Ein Skylift am Boden Foto: Res Ingold

Amberg.Das Luftmuseum stellt vom 3. November bis 19. Januar eine Fluggesellschaft vor, die vormacht, wie es auch anders geht. Seit über 50 Jahren fliegt ingold airlines täglich in die entlegensten Regionen der Welt, ohne dabei die Klimaziele zu verfehlen. Das Geschäftsmodell ist im Grunde sehr einfach: Nicht immer mehr, sondern schöner fliegen!

Eine Ausstellung über spezielle Aspekte der Luftfahrt – von den frühen Versuchen der Schwerkraftüberwindung über den technischen und metaphorischen Begriff des Fliegens bis zu den springenden Punkten bei der Durchdringung von Gravitation und Raumzeit. Bei ingold airlines werden Pünktlichkeit, Sicherheit, Sauberkeit, Hygiene, Genderorientierung, Artenschutz, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Unkompliziertheit nicht bloß groß geschrieben, sondern tagtäglich verantwortet und praktiziert. Das Dienstleistungsangebot „maxmiles“ der Fluglinie geht weit über den Flug von A nach B hinaus. Vom personalisierten Reisewunsch über die persönlichen Vorlieben und finanziellen Möglichkeiten, Zeitplanung und Destinationsberatung bis zu Stilfragen und Ausstattungswünschen geht die Airline ganz individuell auf die Passagiere ein.

Zu sehen sind ausgewählte Objekte aus der täglichen Praxis der Fluggesellschaft, Merchandise-Artikel und Literatur sowie eine transmediale Erzählung über ausgewählte Knoten des internationalen Verkehrsnetzes.

Erfinder und Eigner der interkontextuellen Fluggesellschaft ingold airlines ist der gebürtige Schweizer Res Ingold (geb. 1954). Er forscht und lehrt als Konzeptkünstler und Professor an der Akademie der Bildenden Künste München. Seit 1982 betreibt er die Fluggesellschaft – nicht als Wirtschaftsunternehmen, sondern als Kunstprojekt. Die Homepage der Airline www.ingoldairlines.com ist einen Besuch wert, dort kann man sich seinen eigenen Flug zusammenstellen und die Route planen. Auch der persönliche Kontakt zur Airline ist möglich.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag, 2. November, 19.30 Uhr, spricht der Autor Helmut Höge einführende Worte. Der Künstler Res Ingold wird anwesend sein und auch in den Tagen vor der Ausstellung in Amberg sein. Die Amberger Künstlerin Marion Mack beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit der Transparenz und Optik des Glases. Oft verwendet sie eine Linse, um ein kleines Objekt hervorzuheben oder Details und Strukturen sichtbar zu machen. Auch die Reaktion des heißem Glases in Verbindung mit Metall, Salz, Keramik und Oxiden fasziniert sie. Die Glasgravur bezieht sie in ihren Arbeiten oft mit ein, indem sie die gravierten Strukturen vom Glasobjekt oder einer Linse vergrößern lässt. Marion Mack (geb. 1968 in Sulzbach-Rosenberg) war als Glasgraveurin und Glasgestalterin bei Rosenthal und in Zwiesel tätig.

die schau

  • Erfinder:

    Die Fluggesellschaft hat der Schweizer Res Ingold erfunden, der sich auch als Eigner heute noch führt.

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