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Bilanz

Investition hat sich 2020 gerechnet

Die Bürgersolaranlage Pittersberg hat 34 092 Kilowattstunden Strom produziert. 47 Euro werden pro Anteil ausgezahlt.

Die Pittersberger Bürgersolaranlage auf dem Dach des Vereinszentrums ist optimal nach Süden ausgerichtet und arbeitet somit effizient. Foto: smg
Die Pittersberger Bürgersolaranlage auf dem Dach des Vereinszentrums ist optimal nach Süden ausgerichtet und arbeitet somit effizient. Foto: smg

Ebermannsdorf.Die Anteilseigner der Bürgersolaranlage Pittersberg sind mit dem Ertrag der Energiegewinnung von 2017 wieder sehr zufrieden. Dies war das Resümee bei der Jahreshauptversammlung im Vereinszentrum. Insgesamt 34 092 Kilowattstunden wurden mit dem Bayernwerk abgerechnet. Die Menschen, die sich 2008 beteiligt haben, können sich deshalb für 2017 über eine von der Versammlung beschlossene Auszahlung von 47 Euro je Anteil freuen.

Wie der geschäftsführende 1. Vorsitzende Hans-Jürgen Götz und sein Stellvertreter Christian Götz mit Blick in die Zukunft sagten, werde jeder seinen Kapitaleinsatz im Jahr 2020 nach zwölf Jahren Laufzeit wieder zurückhaben. Die generelle Rücklage zum Beispiel für Reparaturen habe man vor Jahren durch einen Beschluss auf 5000 Euro gedeckelt. Was an Ertrag bzw. Gewinn darüber hinausgehe, werde ausgezahlt.

Die Einspeisungstechnik der Anlage sei trotz eines Schwingungsproblems und damit einer Störung konform, dies habe das fachlich zuständige Bayernwerk mitgeteilt. Dennoch wolle man mit Technikern das Anliegen einer betroffenen Familie nebenan im Interesse aller klären und beheben.

Kassier Georg Zott wurde samt Vorstandschaft für das Rechnungsjahr 2017 entlastet. Bei der Neuwahl der Geschäftsführung blieb alles beim Alten. Im Block wurden so einstimmig für die nächsten fünf Jahre wiedergewählt: Hans-Jürgen Götz als 1. Vorsitzender; ihm zur Seite steht 2. Vorsitzender Christian Götz. Kassier bleibt Georg Zott aus Ebermannsdorf und Schriftführer Thorsten Meierhofer aus Pittersberg.

Für die Gemeinde Ebermannsdorf und im Auftrag von 1. Bürgermeister Josef Gilch dankte 2. Bürgermeister Michael Götz allen Mitwirkenden in der Vorstandschaft für mittlerweile bereits zehn Jahre engagierter Arbeit für die gut funktionierende Bürgersolaranlage Pittersberg im Interesse aller Beteiligten. Solarenergie sei künftig mehr denn je ein wichtiger Teil der Energieerzeugung, Zukunftsengagement der Gemeinde zusammen mit den Bürgern sei generell eine gute Sache. (smg)

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