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Politik

Jugendpsychiatrie ist ein echter Segen

Auch lokale Themen wie Krankenhäuser und Innenstadt bestimmten den Frühschoppen der JU Amberg mit Bezirksrat Martin J. Preuß.

Die JU-Mitglieder diskutierten mit Bezirksrat Martin J. Preuß. Foto: Neudecker
Die JU-Mitglieder diskutierten mit Bezirksrat Martin J. Preuß. Foto: Neudecker

Amberg,.750 Millionen Euro – diese stolze Summe verwaltet die Bezirksregierung des Bezirks Oberpfalz im Jahr, erklärte Bezirksrat Martin J. Preuß den Mitgliedern des JU-Kreisverbands Amberg-Stadt, der zum politischen Frühschoppen in das blaue Haus in die Untere Nabburger Straße eingeladen hatte. „Viele von euch hatten schon mit dem Bezirk zu tun, ohne sich darüber bewusst zu sein“, erklärte Preuß.

So seien zum Beispiel Einrichtungen wie das Freilandmuseum in Perschen vom Bezirk finanziert worden. Als weitere wichtige kulturelle Einrichtung des Bezirks nannte er den Musterbetrieb zur Ausbildung in Teichwirtschaft in Wöllershof, aus der 25 Prozent des Umsatzes der nationalen Fischereiwirtschaft aus der Oberpfalz stammen würden, oder den Oberpfälzer Kulturförderpreis.

Einer der großen Bereiche des Bezirks seien aber soziale Aufgaben in der Pflege, der Suchtberatung und -bekämpfung oder der Rehabilitationsmaßnahmen. Dass dabei die Oberpfalz bayernweit in einigen Bereichen Vorreiter sei, könne man zum Beispiel an der erst vor kurzem in Regensburg eröffneten bayernweit ersten Jugendforensik erkennen.

Auch in Amberg werde man im Sommer mit der Jugend- und Kinderpsychiatrie eine weitere wichtige medizinische Einrichtung einweihen können. „Dieser Bau ist ein echter Segen für alle Betroffenen und kann durch die Nähe zum Amberger Klinikum wichtige Synergieeffekte erzielen“, so Preuß. Insgesamt betreue der Bezirk im Moment mehr als 13 000 Patienten in seinen sozialen Einrichtungen. Für über 11 000 Beschäftigte sei der Bezirk zudem Arbeitgeber.

Auch die lokale Politik war ein Thema, nachdem Preuß 2. Bürgermeister der Stadt Amberg ist. JU-Kreisvorstandsmitglied Thorsten Höcht wollte wissen, warum eine Klinikfusion mit dem Landkreis Amberg-Sulzbach so schwierig sei. Wie Preuß sagte, bedauere er es sehr und könne es auch nur schwer nachvollziehen, dass der Landkreis in dieser Frage keinerlei Gesprächsbereitschaft zeige. Schließlich habe man seitens der Stadt viele Angebote und Wege für eine Fusion der Krankenhäuser in Sulzbach-Rosenberg und Amberg gemacht.

Zu den Dauerthemen Bürgerspitalgelände und Forum führte Preuß aus, dass die Bürgerbeteiligung einen hohen Stellenwert genieße und deshalb jetzt alle Einwendungen abgearbeitet werden müssten. Man sei aber auf einem sehr guten Weg und hoffe, dass diese Verfahren beschleunigt abgearbeitete werden können, um die Baumaßnahmen möglichst bald starten zu können. „Ich würde mir wünschen, dass wir auch von der Bevölkerung bei unseren Vorhaben, die Innenstadt zu beleben, an einigen Stellen mehr Unterstützung bekämen“, schloss Preuß.

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