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Sport

Junut-Läufer rundum gut versorgt

Das Team um Peter Fochtner kümmerte sich in Schmidmühlen um die Starter beim Junut. Zum Jubiläum 2020 wird Neues geplant.

Selbst kurz vor Ende der offiziellen Öffnungszeit hatte man in Schmidmühlen seitens der Verpflegung noch alles parat. Die beiden Läufer rechts im Bild hatten die Reißleine noch gezogen und konnten weiter laufen, der Läufer links hat in Schmidmühlen sein Engagement aufgegeben. Foto: Peter Fochtner
Selbst kurz vor Ende der offiziellen Öffnungszeit hatte man in Schmidmühlen seitens der Verpflegung noch alles parat. Die beiden Läufer rechts im Bild hatten die Reißleine noch gezogen und konnten weiter laufen, der Läufer links hat in Schmidmühlen sein Engagement aufgegeben. Foto: Peter Fochtner

Schmidmühlen.Und wieder ist ein Jahr geschafft: 2019 fand der Junut zum neunten Mal statt. Und wieder war Schmidmühlen ein Highlight der Tour. 135 Kilometer sind ein Großteil der Läufer bis nach Schmidmühlen unterwegs gewesen. Von 109 gestarteten Sportlern schafften es bis zur „Cutt-Off“-Time in Schmidmühlen rund 90 Läufer.

Gerhard und Margot Börner organisieren den Lauf, der sich bei den Ultra-Läufern einen Kult-Status erworben hat. Zweifellos ist dieser Lauf ein Event, dass Seinesgleichen sucht: Die Läufer haben den Jurasteig in maximal 54 Stunden zu absolvieren – eine echte Herausforderung. Normalerweise braucht man dazu 13 Tages-Etappen. 240 Kilometer in 54 Stunden zu absolvieren ist die Vorgabe. Die Strecke über 170 Kilometer bis Kastl ist nicht viel leichter.

Von den Döpfer-Schulen aus Nürnberg haben sich vier freiwillige Physiotherapeuten in Ausbildung gefunden, die am VP Schmidmühlen die Läufer wieder fit machten. Von Links: Robin Spirey, Kolja Schiborr, Anna Lindstädt und Laura Bilanovic Foto: Peter Fochtner
Von den Döpfer-Schulen aus Nürnberg haben sich vier freiwillige Physiotherapeuten in Ausbildung gefunden, die am VP Schmidmühlen die Läufer wieder fit machten. Von Links: Robin Spirey, Kolja Schiborr, Anna Lindstädt und Laura Bilanovic Foto: Peter Fochtner

Erstmals mussten heuer zwei Sportler aus der Wertung genommen werden. Denn die Öffnungszeiten der Verpflegungspunkte sind nicht unendlich. In Schmidmühlen beispielsweise müssen die Läufer bis spätestens 16 Uhr sein. Wer danach eintrifft, wird von Gerhard Börner aus der Wertung genommen. Denn derjenige Läufer kann dann auch rechnerisch den nächsten Verpflegungspunkt nicht mehr innerhalb des vorgegebenen Zeitfensters erreichen.

Die Teilnahme

  • Einladung:

    Der Junut ist ein „Einladungslauf“. Wer teilnehmen will, benötigt eine persönliche Einladung von Organisator Gerhard Börner. Die bekommt aber nur derjenige, der über eine entsprechende Erfahrung bei Ultra-Läufen verfügt.

  • Voraussetzung:

    Grundsätzlich muss jeder Teilnehmer schon mindestens einen 100-Meilen-Lauf (160 km) erfolgreich beendet haben. „Das ist aber alles andere als eine Gewähr für ein Finish beim Junut“, weiß Börner.

Pause Foto: Peter Fochtner
Pause Foto: Peter Fochtner

Das Team von SV-Vorsitzendem Peter Fochtner, das aus Familienmitgliedern und den beiden Vertretern aus Vilshof – Maja Burkhardt und Stephan Neumayer-Burkhardt – bestand, wurde heuer ergänzt durch Bastian Stadl-mann. Auch Wanderwegewart Alexander Huttner war mit vor Ort. Dieser hatte im Vorfeld ganze Arbeit geleistet. Er war die komplette Woche unterwegs, um die Beschilderung und die Beschaffenheit der Wege zu kontrollieren und Probleme aus dem Weg zu räumen. Organisator Gerhard Börner ließ es sich nicht nehmen, selbst zweimal in Schmidmühlen vorbeizuschauen. Am Samstag bereits um 4.30 Uhr brachte er die Läufertaschen und ab 15 Uhr übernahm er die ausgeschiedenen Läufer und brachte sie zurück nach Dietfurt. Mehr als zehn Stunden war Vanessa Fochtner verantwortlich für die Zeitnahme.

Vanessa Fochtner war verantwortlich für die Zeitnahme und arbeite am Buffet mit. Foto: Peter Fochtner
Vanessa Fochtner war verantwortlich für die Zeitnahme und arbeite am Buffet mit. Foto: Peter Fochtner

In Schmidmühlen erwartete die Läufer wie gewohnt ein Rundum-Wohlfühl-Paket. Nicht nur die zubereiteten Speisen fanden rasenden Absatz, sondern auch Früchte wie Erdbeeren, Honigmelone, Bananen, Äpfel und anderes. Der Nudelsalat und die Gemüsesuppe waren wie immer der Hit bei den Ultraläufern. Von den Döpfer-Schulen aus Nürnberg haben sich zudem vier freiwillige Physiotherapeuten in Ausbildung gefunden, die am Verpflegungspunkt Schmidmühlen die Läufer wieder fit machten. Dies waren Robin Spirey, Kolja Schiborr, Anna Lindstädt und Laura Bilanovic.

In Schmidmühlen freut man sich schon auf nächstes Jahr, denn da hat der Junut sein zehntes Jubiläum. Da wird man sich wieder etwas Neues einfallen lassen, haben die Verantwortlichen den Organisatoren und den Läufern schon versprochen. (asv)

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