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Fasching

Kaulquappen zwirbelten längsten Rettich

Der Krautkopfball der Hohenburger Gartenfreunde ist eine Schau. Das Besondere war neben der Unterhaltungsmusik vom „Hias“ wieder das Rettichzwirbeln.

Der Krautkopfball in Hohenburg ist schon ein besonderes Ereignis: Faschingswürden bekommt jener verliehen, der den längsten Rettich zwirbelt. Das war wieder Mathilde Koller mit ihren Lauterachtaler Kaulquappen. Das Aufmaß nahm Magdalene Stauber (Mitte) vor, rechts Faschingskönigin Mathilde Koller. Foto: abp

Hohenburg.Mit dem Krautkopfball des Obst- und Gartenbauvereins hat sich längst ein Brauch in der Faschingszeit entwickelt, der aus den Veranstaltungen im Lauterachtal nicht mehr wegzudenken ist. Das Faschingsereignis der Gartenbaufreunde wurde vor mehr als 30 Jahren aus einer Stammtischlaune heraus gegründet und beginnt – ganz unüblich – am Faschingssamstag um 13.13 Uhr.

Wer nicht maskiert kommt, der fällt auf, ist das Motto des Krautkopfballs, der zum wiederholten Mal im Sportheim des TuS abgehalten wurde. Das Besondere war neben der flotten Unterhaltungsmusik vom „Hias“ wieder das Rettichzwirbeln: Wer den längsten Rettich aufzwirbeln kann, bekommt die Königsinsignien.

Wie im vergangenen Jahr hat Mathilde Koller mit ihren Lauterachtaler Kaulquappen als „Salzern“ den mit 3,30 Metern längsten Rettich auf den Wirtshaustisch gezwirbelt. Den zweiten Platz belegte erneut Altmeister Michael Scharl; er und sein Team kamen auf 2,81 Meter. Auf die weiteren Plätze kamen Hans Wolfsteiner und Barbara Schindler (jeweils 1,70 Meter).

Nach der Verleihung des Titels „Hohenburger Rettichkönigin“ an Mathilde Koller durch Gartenbauchefin Monika Edenharder und Magdalena Stauber wurden die kunstvoll aufgezwirbelten Rettiche mit frischen Schnittlauchbroten serviert – und dann ging’s auch schon wieder weiter mit viel Faschingsstimmung rund um den Krautkopf und einer Polonaise rund um das Sportheim. (abp)

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