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Hohenburg

Kirwaleit bereichern kulturelles Leben

Hohenburger blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Der Backofenbau an der Uferpromenade war das große Projekt.
Von Paul Böhm

An der Uferpromenade hat der Verein der Kirwaleit in Hohenburg einen Backofen gebaut. Das Probeanheizen ist im Spätherbst gewesen und jetzt soll die offizielle Inbetriebnahme mit einem Backofenfest im ersten Halbjahr sein.  Foto: Paul Böhm
An der Uferpromenade hat der Verein der Kirwaleit in Hohenburg einen Backofen gebaut. Das Probeanheizen ist im Spätherbst gewesen und jetzt soll die offizielle Inbetriebnahme mit einem Backofenfest im ersten Halbjahr sein. Foto: Paul Böhm

Hohenburg.Auf einem guten Weg ist der Verein der Kirwaleit in Hohenburg. Wie man bei der Jahreshauptversammlung im Sportheim des TuS Hohenburg vom Vorsitzenden Lukas Kölbl hörte, gehörte die Mitgliedergemeinschaft zum großen Aktivposten in Hohenburg in Sachen Kultur- und Brauchtumspflege. Bei der Versammlung erinnerten Vereinsmitglieder an ihren verstorbenen Freund und Gönner Wolfgang Kellner, der sich über viele Jahre um den Kreis der Kirwaleit verdient gemacht hat.

Für die Vereinsgemeinschaft war es das große Anliegen, das gesellschaftliche Leben zu forcieren und Zeichen zu setzen. Mit dem Bau eines Backofens an der Uferpromenade ist ihnen das sicherlich gelungen. Kulturausschussvorsitzender Robert Jung erinnerte an die Entstehungsgeschichte des Backofenbaues, der im Spätherbst mit einem ersten Anheizen seine erste große Bewährungsprobe hatte. Das Ziel der jungen Leute ist es, jedes Jahr mit einem Backofenfest den Veranstaltungskalender in Hohenburg zu bereichern, sagte Jung. „Danke sagen war den Familien Kölbl und Reindl, die uns beim Backofenbau hervorragend unterstützt haben.“

Wie Vorsitzender Lukas Kölbl dazu informierte, hat man für den Backofenbau gute 8000 Euro ausgegeben. Die Kirwaleit wollen heuer noch im ersten Halbjahr zu einem Backofenfest mit einer offiziellen Einweihung aufwarten. Auch die ersten Bierbrauversuche im Verein sind erfolgreich verlaufen und diese Kunst will man natürlich auch weitergeben, so Jung. Die jungen Leute um Jung haben auch schon die ersten Brauversuche hinter sich gebracht und dabei mit ganz ansehnliche Erfolge erzielen können.

„Wir haben schon mehrere Sorten ausprobiert und es hat doch recht ordentlich geschmeckt.“ Es sei auf alle Fälle ein gelungener Versuch gewesen, die Hohenburger Bierbraukunst wieder aufleben zu lassen, sagte er.

Kassenwart Matthias Reiser gab einen Überblick über die Vereinsfinanzen, und aus der Fortschreibung der erst jungen Vereinschronik informierte Bettina Schindler bei der Mitgliederversammlung.

Heuer ist man auf jeden Fall bei der Ausrichtung der Hohenburger Kirchweih wieder mit dabei. Weitere geplante Projekte der Kirwaleit sind die Weiterführung der Kulturstammtischtage, Vorträge und Musikveranstaltungen und natürlich das Brauen des Hohenburger Bieres. Eine Themenwanderung wurde angeregt und man versucht auch, die „Schwanen-Wirts-Bühne“ für Veranstaltungen zu nutzen. Das Abbrennen des Johannisfeuers wird auch heuer wieder unter ihrer Ägide stattfinden.

Vonseiten der Gemeinde bedankte sich Bürgermeister Florian Junkes bei den jungen Leuten für ihr Engagement, denn dadurch wird das kulturelle Leben im Markt bereichert.

Verein Kirwaleit

  • Mitglieder:

    Mittlerweile zählt der Verein 145 Mitglieder. (abp)

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