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Umwelt

Klimaschutz geht nur gemeinsam

Pünktlich zur Fastenzeit geht das Gemeinschaftsprojekt „CO2-Fasten-Challenge“ nun in die nächste Runde.

Die Klimaschutzbeauftragten in der Metropolregion Nürnberg starten die CO-Fasten-Challenge.  Foto: Peter Kolb, Metropolregion
Die Klimaschutzbeauftragten in der Metropolregion Nürnberg starten die CO-Fasten-Challenge. Foto: Peter Kolb, Metropolregion

Amberg.Im November 2019 wurde die CO2-Fasten-Challenge – ein Gemeinschaftsprojekt der Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager der Metropolregion Nürnberg mit dem Preis „Klimaaktive Kommune – Klimaaktivität zum Mitmachen“ vom Bundesumweltministerium und dem Deutschen Institut für Urbanistik ausgezeichnet. Pünktlich zur Fastenzeit geht das Projekt nun in die nächste Runde, informiert die Stadt in einer Pressemitteilung.

Vergangenes Jahr erreichten die Klimaschutzbeauftragten von Schwabach bis Shanghai Teilnehmende auf dem ganzen Globus, und auch in diesem Jahr sind die Voraussetzungen für eine Teilnahme nur ein Internetanschluss, ein Endgerät und eine Portion Neugier und Motivation. Auf https://co2fasten.wordpress.com/ finden Interessierte eine Übersicht von 40 Tages-Herausforderungen zum CO2-Sparen, den sogenannten Challenges.

Diese Challenges sind so vielfältig wie die Metropolregion Nürnberg selbst, denn ob eine Challenge eine einfache kleine Aufgabe oder eine größere Herausforderung ist, hängt oft von den Lebensbedingungen der Teilnehmenden ab. So ist ein Direktversorger auf dem Land bestimmt schneller zu finden als in der Stadt, während der Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr in Ballungszentren deutlich leichter ist, als im ländlichen Raum.

Auch die Klimaschutzmanagerin der Stadt Amberg, Corinna Loewert, beteiligt sich privat an der Aktion: „Dieses Jahr werde ich die Challenges nicht tageweise ausprobieren, sondern habe mich für Challenge Nr. 24, das Internet-Fasten, entschieden: nur an einer Stunde pro Tag Suchanfragen stellen, per Messanger kommunizieren oder Podcasts herunterladen – und das sechs Wochen lang. Das werden augenöffnende Wochen für mich!“, so Loewert.

Vergangenes Jahr sorgte die CO2-Fasten-Challenge für überregionales Interesse, und es folgte eine Vielzahl von Anfragen von Kommunen und gemeinnützigen Organisationen, die sich von der Aktion inspiriert fühlten. Im Landkreis Amberg-Sulzbach und in der Stadt Amberg freut man sich über weitere Projekte zum Klimafasten.

Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe: CO2-Fasten-Challenge als Metropolregion-Projekt oder auf lokaler Ebene Solarpotentialkataster und Klimaschutzwoche zusammen mit dem Landkreis. „Klimaschutz geht nur gemeinsam. Deswegen arbeiten mein Kollege Joachim Scheid, Klimaschutzkoordinator des Landkreises, und ich Hand in Hand, um unsere Region voranzubringen.“, so Loewert.

Challenge 2020

  • Verlosung:

    Unter allen Einsendungen werden zehn Klimaschutzpakete verlost, bestehend aus einer Soulbottle und dem Buch „Die Öko-Challenge“.

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