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Amberg-Sulzbach

Klimaschutz und Bürgernähe sind der ÖDP wichtig

Die ÖDP Amberg-Sulzbach ist mit viel junger Energie im Wahlkampf, wie die Partei in einer Mitteilung schreibt.

Die ÖDP-Kandidaten Franz Badura, Lisa Batek, Tobias Strohbach, Wolfgang Peter und Christoph Zollbrecht (v.l.) haben klare Vorstellungen für die zukünftige Arbeit in den Kommunen. Foto: Zollbrecht
Die ÖDP-Kandidaten Franz Badura, Lisa Batek, Tobias Strohbach, Wolfgang Peter und Christoph Zollbrecht (v.l.) haben klare Vorstellungen für die zukünftige Arbeit in den Kommunen. Foto: Zollbrecht

Amberg-Sulzbach.Lisa Batek (18) sei die jüngste Kandidatin im Landkreis Amberg-Sulzbach für ein kommunales Mandat. Sie finde, dass sich auch junge Leute in ihrer Gemeinde engagieren sollen. Als Gemeinderätin werde sie sich für mehr Nachhaltigkeit und einen besseren ÖPNV einsetzen. „Wir dürfen die Dörfer nicht abhängen“, so Batek.

Tobias Strohbach (23) studiert an der OTH Amberg-Weiden Erneuerbare Energien. Für deren Ausbau wird er sich einsetzen, wie es in der Mitteilung heißt. In der Stadt Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach würden noch viele Möglichkeiten schlummern. „Wir können einen Großteil unserer Energie selbst erzeugen. Der dreistellige Millionenbetrag für Energielieferungen zu uns wird dann als Wertschöpfung in der Region vor Ort bleiben.“ Strohbach kandidiert für den Amberger Stadtrat.

Wolfgang Peter (20), Gemeinderatskandidat in Freudenberg und Gründungsmitglied der Jungen Ökologen Oberpfalz, möchte sich für mehr Bürgernähe einsetzen. Dabei spricht er von größerem Austausch untereinander und besserer Einbeziehung der Meinungen der Bürger, so die ÖDP weiter. Zudem würde er mehr Bürgerentscheide durchführen. Die Gemeinde müsse zukunftsfähig bleiben. Er setze sich für eine bessere Förderung des Vereinslebens, den Ausbau des Radwegnetzes unter ökologischen Aspekten und auch „Altwerden Zuhause“ ein.

Franz Badura, Kandidat der ÖDP für das Amt des Amberger Oberbürgermeisters, sehe seine Vision der Zukunft der Stadt Amberg so: „Neu-Ulm hat uns gezeigt, dass eine tiefergelegte Bahntrasse auch für Amberg realisierbar und ein städtebaulicher Meilenstein ist.“

Alle waren sich einig, dass Klimaschutz, Verkehrs-, Agrar- und Energiewende nur gelingen würden, wenn diese Ziele vor Ort in den Gemeinden, Städten und Landkreisen umgesetzt werden. „Es freut mich sehr, dass sich so viele junge Menschen für uns interessieren und sich bei uns engagieren“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Christoph Zollbrecht in der Mitteilung. Die Entwicklung der Mitgliederzahlen im Kreisverband und ganz Bayern spreche für sich. Sowohl auf Kreisebene als auch auf Landesebene seien die Mitgliederzahlen innerhalb der vergangenen zwölf Monate zwischen zehn und 20 Prozent angestiegen.

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