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Medizin

Klinik-Daten für Qualität

Dr. Harald Hollnberger ist in der IQM-Lenkungsgruppe.

Dr. Harald Hollnberger ist Ärztlicher Direktor des Klinikums St. Marien Amberg. Foto: Dietl/Klinikum
Dr. Harald Hollnberger ist Ärztlicher Direktor des Klinikums St. Marien Amberg. Foto: Dietl/Klinikum

Amberg.Ziel der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) ist, die Qualität in der Medizin für die Patienten zu verbessern. Hinter der IQM steckt ein freiwilliger Zusammenschluss von 492 Kliniken in Deutschland und der Schweiz. Eine davon ist das Klinikum St. Marien Amberg, das sich jährlich einem Verfahren zur kontinuierlichen Qualitätssteigerung stellt.

Alle Mitgliederkliniken nutzen dazu Qualitätsindikatoren, die auf der Basis von Routinedaten berechnet und für relevante Krankheitsbilder und Behandlungsverfahren erhoben und ausgewertet werden. Verbesserungen von Abläufen und Strukturen können so identifiziert werden. Um Auffälligkeiten bei bestimmten Krankheitsbildern festzustellen, wird der bundesweit errechnete Erwartungswert für die Indikatoren mit dem Wert der jeweiligen Klinik verglichen. Zeigen sich dabei Auffälligkeiten, gehen externe speziell geschulte Ärzte diesen in einem sogenannten Peer-Review-Verfahren auf den Grund. „Das Ganze findet nach Prüfung der medizinischen Dokumentation in einem kollegialen Gespräch statt. Man begegnet sich dort auf Augenhöhe, und es besteht die Möglichkeit, voneinander zu lernen“, betont Dr. Harald Hollnberger, der Ärztliche Direktor des Klinikums und neues Mitglied der Lenkungsgruppe Indikatoren für die öffentlich-rechtliche Trägergruppe bei der IQM. „Die Initiative Qualitätsmedizin ist die größte Echtdatenbank, die wir haben, um unsere Qualität beurteilen zu können“, begründet Dr. Hollnberger die Beteiligung des Klinikums am Verfahren.

Die Ergebnisse der ausgewerteten Daten sind auf der Homepage www.klinikum-amberg.de unter der Rubrik Klinikum/Qualität abrufbar.

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