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Klinikum St. Marien schreibt durchweg positive Zahlen

Klinikumsleiter Wilhelm Daller ging aus den Budgetverhandlungen mit den Krankenkassen zufrieden heraus, wie er am Mittwoch im Klinikumsausschuss betonte. Lob auch für die Krankenkasse, die die Leistung am Klinikum St. Marien anerkennen würden.

Die durch die Krankenkassen anerkannten Mehrfälle bringen dem Klinikum im Jahr 2008 mehr als 2,7 Millionen Euro. Geld, das das Klinikum dringend benötigt. Denn die gesetzliche Steigerungsrate schlägt sich mit nur 385 600 Euro nieder.

Geld fließt an Krankenkassen

Unterm Strich bleibt dem Klinikum das Geld nicht, denn der Sanierungsbeitrag und das Geld zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit müssen an die Krankenkassen bezahlt werden. 24200 DRG-Fälle (Diagnosis Related Groups) wurden von den Krankenkassen anerkannt. Das ist gegenüber 2007 eine Erhöhung von 1823 DRG-Fällen.

Die Statistik für das bisherige Geschäftsjahr 2008 zeigt in jedem Bereich positive Werte. So wurden im Monat Februar 2114 Fälle und damit 80 Fälle über die Zielsetzung hinaus behandelt. Daller rechnet mit bis zu 400 Fällen, die das Klinikum 2008 mehr behandeln wird, als mit den Kassen vereinbart. Mehrfälle sind für das Klinikum an der Tagesordnung.

Weil zunehmend mehr Menschen am Klinikum behandelt wurden, wurde auch das Personal stetig aufgestockt. Die ausgehandelten Tarifabschlüsse für Ärzte und Angestellte schlagen sich im Klinikumbudget mit 3,8 Millionen Euro für die kommenden zwei Jahre nieder. In 2008 werden die tarifrelevanten Mehrausgaben 1,35 Millionen Euro betragen, 2009 sind es 2,45 Millionen Euro. Dabei bekommen die Krankenhausangestellte auf zwei Jahre verteilt lediglich 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt bei einer 38,5 Stundenwoche. Zum Vergleich: Andere Angestellte im öffentlichen Dienst erhalten 8,5 Prozent bei einer 39-Stundenwoche. Für die Ärzte wurde eine Steigerung von 7,75 Prozent ausgehandelt, verteilt auf zwei Jahre.

Gesetzgeber ist gefordert

Die für die Angestellten um 2,5 Prozent und die Ärzte um 2,95 Prozent erhöhten Personalausgaben in diesem Jahr sind fest im Haushalt 2008 des Klinikums eingeplant. Wie indes die erhöhten Personalausgaben um vier Prozent in 2009 geschultert werden sollen, ist laut Daller noch nicht bekannt. Daller betonte, hier sei der Gesetzgeber gefordert.

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