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Infrastruktur

Kostenfrage steht im Mittelpunkt

Der Beitritt der Gemeinde Ursensollen zum Abwasserzweckverband Amberg-Kümmersbruck ist ein Wahlkampf-Thema.

Martin Fleischmann, Christian Wenkmann jr., Bürgermeister Roland Strehl und Alwin Märkl, Bürgermeisterkandidat Achim Kuchenbecker, Oberbürgermeister Michael Cerny, Marco Preißler, Johann Fehlner und Markus Donhauser an den Überlaufbecken in Köfering (von links) Foto: Stephan Meyer
Martin Fleischmann, Christian Wenkmann jr., Bürgermeister Roland Strehl und Alwin Märkl, Bürgermeisterkandidat Achim Kuchenbecker, Oberbürgermeister Michael Cerny, Marco Preißler, Johann Fehlner und Markus Donhauser an den Überlaufbecken in Köfering (von links) Foto: Stephan Meyer

Ursensollen.Wie es um eine mögliche Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Ursensollen und dem Abwasserzweckverband Amberg-Kümmersbruck nach der erteilten Absage zum interkommunalen Gewerbegebiet steht, wollte Bürgermeisterkandidat Achim Kuchenbecker wissen und lud zusammen mit Roland Strehl, Bürgermeister der Gemeinde Kümmersbruck, zum Ortstermin nach Köfering ein.

Dem Treffen vorausgegangen war eine Anfrage der Gemeinde Ursensollen an den Zweckverband zur Einleitung von Abwasser und der Punkt, dass alle Fraktionen des Ursensollener Gemeinderats einen Beitritt zum Zweckverband Amberg-Kümmersbruck als Wahlthema aufführen. Laut Expertise und auch nach Meinung der anwesenden Bürgermeister sei das auf Dauer auch die wirtschaftlichste Lösung und nur zu empfehle, heißt es in einer Pressemitteilung der CSU..

„Ich bin darum bemüht, dass die Gemeinde Ursensollen von seinen Nachbarkommunen als zuverlässiger und seriöser Partner wahrgenommen wird und ein möglicher Vertrauensverlust wieder behoben werden kann,“ begrüßte Achim Kuchenbecker Oberbürgermeister Michael Cerny und die Bürgermeister Roland Strehl sowie Alwin Märkl. Mit anwesend waren auch mehrere Gemeinderatskandidaten der CSU Ursensollen, die sich über den Standpunkt der Stadt Amberg informieren wollten.

„Das Verhältnis zur Stadt Amberg, vor allem zur Verwaltung, hat sicherlich Schaden genommen“, erläuterte Oberbürgermeister Michael Cerny. „Aber für mich bedeutet seriöse Kommunalpolitik, in die Zukunft zu schauen und den Wirtschaftsraum Amberg zu stärken“, fügte der Vorsitzende des Abwasserzweckverbandes an.

Roland Strehl, unter anderem ein Verbandsrat des Wasserzweckverbands Hohenkemnather Gruppe, zeigte sich dem Vorhaben aufgeschlossen gegenüber. „Im Wasserzweckverband arbeiten wir schon hervorragend zusammen und aufgrund einer neuen Wasserleitung, die von Hohenkemnath nach Köfering gebaut werden muss, bietet es sich an, zusammen eine Leitung und den notwendigen Kanal zu bauen. Es wäre eine „Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten und die Kosten könnten dadurch aufgeteilt werden.“

Wie teuer die Sanierung einer Kläranlage werden kann, wusste Alwin Märkl, Bürgermeister der Gemeinde Freudenberg, zu berichten. Hier müsse man sicherlich mit Kosten um die vier Millionen Euro rechnen, die laufenden Unterhaltskosten nicht eingerechnet. OB Cerny fügte weiter an: „Ich sehe die Möglichkeit, mit Achim Kuchenbecker verlässlich und unter gegenseitiger Wertschätzung kommunal zusammenzuarbeiten.“ Bürgermeister Strehl zeigte allen Anwesenden den vorgesehen Übergabepunkt im Ortsteil Köfering unterhalb der Regenüberlaufbecken, wo die Einleitung erfolgen könnte.

„Die Kostenfrage stellt sich natürlich immer bei so einem Projekt und die CSU Ursensollen-Hohenkemnath-Hausen setzt sich selbstverständlich für eine Lösung ein, die auf Dauer Kostenneutralität für unsere Gemeinde und letztlich für unsere Bürgerinnen und Bürger gewährleistet,“ schloss Kuchenbecker die Besprechung.

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