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Lokalpolitik

Kuchenbecker will Bürgermeister werden

Der CSU-Ortsverband nominiert den 41-jährigen Polizeihauptkommissar als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl.
Von Andreas Brückmann

Achim Kuchenbecker kandidiert für das Amt des Bürgermeisters in der Gemeinde Ursensollen; im Bild mit Landrat Richard Reisinger (l.), Ehefrau Stephanie und MdL Dr. Harald Schwartz. Foto: Andreas Brückmann
Achim Kuchenbecker kandidiert für das Amt des Bürgermeisters in der Gemeinde Ursensollen; im Bild mit Landrat Richard Reisinger (l.), Ehefrau Stephanie und MdL Dr. Harald Schwartz. Foto: Andreas Brückmann

Ursensollen.Mit 100 prozentiger Unterstützung der örtlichen CSU-Parteimitglieder, des Landtagsabgeordneten und des Landrats stellt sich Ambergs Polizeipressesprecher Achim Kuchenbecker zur Wahl des Bürgermeisteramts der Gemeinde Ursensollen.

„Ich stehe am 15. März 2020 nicht nur als Bürgermeisterkandidat einer Partei zur Wahl, sondern in erster Linie als Bürgermeisterkandidat für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ursensollen“, so Kuchenbecker nach seiner Nominierung. Zusammengekommen war der CSU Ortsverband Ursensollen/Hausen/Hohenkemnath dazu im Hohenkemnather Partyraum Hirsch.

Vor den 31 anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern ging Kuchenbecker in seiner Funktion als Ortsverbandsvorsitzender dabei zunächst über die letzten Jahre der Gemeindepolitik ein: „Überparteilich haben wir in Ursensollen gut zusammengearbeitet, viel erreicht.“ Dabei betont der 41-Jährige: „Mir ging es in der Tätigkeit als Gemeinderat immer um die Sache, nie um Parteipolitik. Und das wird sich auch als Bürgermeister nicht ändern.“

Überzeugt damit hat er die Mitglieder des Ortsverbands. Neben Kuchenbecker gab es keinen weiteren Kandidaten. So fiel auch das Ergebnis der Nominierungswahl, welche durch den Landtagsabgeordneten Harald Schwartz geleitet wurde, deutlich aus. Alle Anwesenden sprachen sich für Kuchenbecker als Ursensollener Bürgermeisterkandidat der CSU aus.

Aus Sicht der CSU wird die Wahl eine wegweisende Entscheidung, wie es Schwartz in seinen Worten betonte: „Es steht mit der Kommunalwahl in Ursensollen nach der Ära Mädler eine wegweisende Entscheidung an, dass wird auch im ganzen Landkreis wahrgenommen. Man sieht es auch daran, dass mit Florian Junckes der Bürgermeister der Nachbargemeinde heute mit vor Ort ist“ so Schwartz einleitend.

„Wir haben heute einen Kandidaten einstimmig nominiert, der Ansichten verkörpert, für die er wirklich glaubwürdig steht“ stellte Schwartz weiterführend fest. „Er kennt die Verwaltung und die Aufgaben, hat das studiert, und weiß, was das Amt als Bürgermeister in dieser Sicht mit sich bringt.“ Dabei ist sich Schwartz sicher: „Mit Achim Kuchenbecker haben wir einen Kandidaten, der will das machen, nicht aus einer Laune heraus, sondern aus vollem Willen. Und dass ist, was zählt.“

Auch vonseiten des Landrats Richard Reisinger, welcher „dir, Achim, meine volle Unterstützung zusichern kann“ steht eine tragende politische Säule hinter der Nominierung Kuchenbeckers. „Achim, wir trauen dir zu, dass du die erfolgreiche Entwicklung der Gemeinde Ursensollen weiterhin fortsetzt“ so Reisinger. „Mit deiner Person, mit deinem Input, mit deiner Kreativität und deiner Erfahrung.“

Zunächst abschließend ernst mit „Leicht wird das sicherlich nicht“ aber dann augenzwinkernd „auch stehst du ab sofort unter größerer öffentlicher Beobachtung und für die kommenden Monate des Wahlkampfs gilt bereits jetzt meine herzliche Anteilnahme“, so Reisinger schelmisch zum Abschluss.

Achim Kuchenbecker

  • Politik:

    Seit 2005 in der CSU kommunalpolitisch aktiv, ab 2014 Gemeinderat und Fraktionssprecher in Ursensollen, ab 2014 in CSU Kreisvorstandschaft, seit 2013 CSU-Ortsvorsitzender.

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