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Kunst

Kulturreigen in der Stadtgalerie Amberg

Das Ausstellungsjahr startet mit einer Retrospektive. Im weiteren Verlauf geben sich namhafte Künstler und Preisträger die Ehre.

Programmvorstellung in der Stadtgalerie Foto: S. Schwab
Programmvorstellung in der Stadtgalerie Foto: S. Schwab

Amberg.In diesem Jahr finden die Kunstausstellungen in der Stadtgalerie Amberg unter einem besonderen Vorzeichen statt. Seit 2011 präsentiert sich der bis dahin als „Alte Feuerwache“ bekannte Ausstellungsraum mit neuem Namen und Konzept und geht damit in sein zehntes Jahr seit der Neuorientierung. Wer in diesem Zeitraum bereits zu bewundern war, das zeigt die erste von acht Ausstellungen, die in diesem Jahr zu sehen sein werden.

Darauf machten Bürgermeister Martin J. Preuß, Kulturreferent Dr. Fabian Kern, der neue Vorstandsvorsitzende des Sponsors Sparda-Bank Ostbayern, Michael Gruber, und Filialleiterin Sabine Seberak, Kuratoriumsmitglied Michaela Grammer, Kulturamtsleiter Reiner Volkert sowie die neue Leiterin des Stadtmuseums, Julia Riß, aufmerksam. Gemeinsam stellten sie das neue Jahresprogramm vor.

Start am heutigen Donnerstag

Der Startschuss zur diesjährigen Reihe erfolgt am heutigen Donnerstag um 19.30 Uhr mit der Vernissage der Ausstellung „Zehn aus Zehn“. Im Rahmen der Präsentation werden stellvertretend Arbeiten von zehn Künstlern vorgestellt, die seit Bestehen der „Stadtgalerie“ jeweils in einem der Ausstellungsjahre vertreten waren. So gehörte Jörg Schemmann zu den Künstlern des Jahres 2011, für 2012 kehrt Paul Schinner zurück und Franz Weidinger für das Jahr 2013. Die illustre Reihe setzt sich fort mit Rayk Amelang (2014), Jürgen Böhm (2015) und Richard Vogl.

Stellvertretend für die Künstler von 2017 wird die Freie Klasse München noch einmal in die Stadtgalerie kommen. Des Weiteren sind Clemens Zahn (2018), Bernhard Dagner (2019) und als Vertreter des Sparda-Bank-Kunstpreises Florian Nörl zu sehen. „Dabei macht die Mischung den Reiz: Von eisernen Bodeninstallationen, hängenden Gärten, facettenreichen Fotografien, klassischen Malereien, gläsernen Schichtarbeiten, digitalen Exponaten über experimentelle und performative Darbietungen spannt sich der Rahmen“, so steht es im Programmheft geschrieben, das ab sofort erhältlich ist.

Die Stadtgalerie

  • Funktion:

    Die Stadtgalerie „Alte Feuerwache“ im Stadtmuseum Amberg ist ein städtischer Ausstellungsraum mit rund 170 Quadratmetern Fläche, in dem Ausstellungen im Bereich der bildenden Kunst stattfinden.

  • Schwerpunkt:

    Der Schwerpunkt der Ausstellungen liegt dabei auf zeitgenössischer Kunst aus Ostbayern.

Nach Ende dieser bis 16. Februar laufenden Ausstellung kommen die jungen Gewinner des Sparda-Bank-Kunstpreises 2019 zum Zug. Christian Kölbl als erster Preisträger sowie die Zweitplatzierten Lilly Peithner, Lucas Cabarth und Sebastian Dorn demonstrieren von 20. Februar bis 22. März, warum und mit welchen kreativen Ideen sie es verdient haben, sich in die Liste der Preisträger einzureihen.

Es folgen die Exponate der Künstlerin Margot Luf vom 3. April bis zum 10. Mai sowie die Ausstellung „Frei-Raum-Kunst“, in deren Rahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 6. Bayerischen Jugendkunstschultags ihre Fähigkeiten demonstrieren und neue Denk- sowie Gestaltungsweisen vorführen werden. Ihre Präsentation, die am 15. Mai eröffnet und bis 6. Juni dauern wird, beinhaltet einen Rundgang, der die Räume der Alten Feuerwache mit zahlreichen Ausstellungsorten im öffentlichen Raum verbindet.

Suche nach eigener Identität

Bildhauerei, Druckgrafik und Malerei – diese künstlerischen Einsatzbereiche vereint Birgit Eiglsperger, die im Anschluss daran vom 25. Juni bis zum 16. August ihre Werke in der Stadtgalerie zeigt. Vom 20. August bis einschließlich 4. Oktober laden danach Charlotte Vögele und Ulrike Prusseit dazu ein, sich „…hinter den Spiegeln“ auf die Suche nach der eigenen Identität und seinem Selbstverständnis zu begeben.

Schließlich lädt vom 22. Oktober bis 29. November der Sprecher der Gruppe Amberger Künstler, Achim Hüttner, dazu ein, seine „Kunst ausm Koffer“ zu betrachten, bevor die 47. Jahresausstellung der besagten Gruppe einmal mehr den Schlusspunkt unter diesen Kulturreigen setzt.

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