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Jubiläum

Lauter Legenden auf dem Eis

Die Saison ist eröffnet und das mit einem echten Knaller. Gut 1000 Besucher verfolgten das Spiel der Ehemaligen.

  • Sie nahmen am Legendenspiel des ERSC Amberg teil. Fotos: Andreas Brückmann
  • Zwar nicht mehr so schnell dafür technisch hoch versiert ging es bei der Partie zur Sache.

Amberg.Der ERSC Amberg hatte gerufen und gut 1000 Besucher kamen am vergangenen Samstag zur Saisoneröffnungs-Feier in den Bereich des Amberger Eisstadions. Diese fand auch im Zusammenhang mit dem 70. Geburtstag statt, den der Verein im Laufe dieser Saison begehen wird. Den Höhepunkt bildete dabei sicherlich das Spiel zweier Teams aus ehemaligen Amberger „Eishockey-Legenden“. Insgesamt wurden die Erwartungen von Besuchern, Spielern und Verantwortlichen sogar übertroffen.

Es gab uneingeschränktes Lob für ein rundum gelungenes Fest und das Organisationsteam um Frank Jacobi und Andreas Wendel mit deren fleißigen Unterstützern. Am frühen Nachmittag konnten sich die Nachwuchsmannschaften des ERSC – von der U9 bis zur U20 – präsentieren. Sie sind die besonderen Nutznießer dieses Events. Später folgten die „Wild Lions“, die mit Coach Dan Heilman knapp eine Woche vor dem Testspiel-Auftakt gegen die Schönheider Wölfe den interessierten Fans vorgestellt wurden.

Nach einer Autogrammstunde des aktuellen Teams und der ehemaligen ERSC-Akteure folgte um 18 Uhr das Spiel der Legenden. Manch einer, der nochmals ein Löwen-Trikot überzog, war in nur einer Spielzeit zur Legende geworden, etwa Goalie Martti Hirvonen, der extra mit Kumpel Jon Bärlund aus Finnland eingeflogen war, oder die Stürmer Luigi Calce und Jason Dunham. Andere wiederum, wie Ernst Gassner, Norbert Gietl, Stephan Rossner, Reinhard Witetschek, Mike Morin oder Manfred Wenzel spielten teilweise deutlich mehr als ein Jahrzehnt für den ERSC.

Aufgeteilt in die Teams „Red“ und „White“ und gecoacht von Gert Wittmann, dem Aufstiegstrainer von 1997, zeigten die Akteure, dass noch genügend Potenzial vorhanden ist, wenn auch das Tempo nicht mehr so hoch wie in früheren Jahren sein konnte. Die Zuschauer wurden jedenfalls bestens unterhalten und bekamen ein Dutzend Treffer präsentiert. 7:5 hieß es am Ende für „Team White“, das bis zur 55. Minute noch 7:2 geführt hatte und es in den Schlussminuten nochmal spannend wurde. Martin Ritter, Tomas Pisa und Sebastian Aukofer trafen jeweils doppelt, Luigi Calce, Florian Ksoll, Zbynek Kukacka, Michael Pastika und Jiri Jonak konnten sich einmal in die Torschützenliste eintragen. Jason Dunham und Stephan Meier waren die fleißigsten Vorbereiter.

Im Anschluss wurde weiter gefeiert, wobei Vorstand Mustafa Sugle auch Alfons Guttenberger begrüßen konnte, einen Gründungsvater des ERSC Amberg: „Er ist auch eine Legende“, würdigte Sugle das Ehrenmitglied. (apg)

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