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Baugebiet

Lauterachtalblick: 15 Parzellen verkauft

Der Marktgemeinderat freut sich über den Boom im Schmidmühlener Baugebiet. Dort läuft gerade die Erschließung.
Von Josef Popp

  • Die Bauplätze im Baugebiet Lauterachblick sind weg, die ersten beiden Bauanträge wurden genehmigt. Derzeit läuft die Erschließung. Fotos: ajp
  • Für Veranstaltungen im Freien könnte auch der Backofen beim Hammerschlossstadel genutzt werden. Foto: ajp

Schmidmühlen.Ein relativ großes Arbeitspensum hatten die Mitglieder des Marktgemeinderats bei ihrer letzten Sitzung zu absolvieren. Dabei begann die Sitzung „höchst erfreulich“. Die ersten beiden Bauanträge im neuen Baugebiet „Lauterachtalblick“ konnten genehmigt werden. Schmidmühlen boomt – zumindest was die Nachfrage an Bauplätzen anbelangt, freute sich das Gremium.

Von 17 Bauparzellen im Baugebiet „Lauterachtalblick“ sind bereits 15 verkauft, die verbleibenden zwei Bauplätze sind bereits (doppelt) reserviert, erklärte Bürgermeister Peter Braun auf Anfrage. Auch wenn man von den Bauplätzen noch nichts sieht – die Nachfrage war und ist groß, die Parzellen wurden schnell verkauft. Derzeit laufen die Erschließungsarbeiten durch die Firma Stiegler aus Neunburg vorm Wald auf Hochtouren.

Die Erschließung läuft

360 Meter Wasserleitungen werden derzeit verlegt, rund 800 Meter Kanal sorgen für die Entwässerung im Trennsystem. Im neuen Baugebiet werden neben den üblichen Versorgungsleitungen wie Strom und Wasser auch Glasfaserleitungen direkt an die Grundstücke gelegt.

Ein Dauerthema in Schmidmühlen ist seit Monaten der Ausbau des Hammerschlossstadels. Bei den Arbeiten wurde überraschend ein Brunnen im Stadel entdeckt, der gesichert wurde und sichtbar bleibt.

Der Marktrat traf in den vorangegangenen Sitzungen zum Innenausbau wichtige Entscheidungen. Ein weiterer wichtiger Punkt wurde nun am Donnerstagabend – zumindest vorläufig – zu einem Ergebnis und zu einem Abschluss gebracht, nämlich die Nutzungsbedingungen. Darin ist auch geregelt, wer den Hammerschlossstadel nutzen kann – beispielsweise für private Feiern, kulturelle Veranstaltungen, Vereinsfeiern oder Messen.

Wer kann den Hammerschlossstadel nutzen?

  • Anlässe:

    Grundsätzlich steht der Hammerschlossstadel für private Feiern, kulturelle Veranstaltungen, Vereinsfeiern oder Messen zur Verfügung.

  • Mindestzahl:

    Bei Anmietung für private Feiern ist die Mindestteilnehmerzahl 50 Personen. Für kleinere Gruppen steht das Hammerschloss zur Verfügung.

  • Altersgrenze:

    Bei Geburtstagsfeiern legte der Marktrat zudem ein Mindestalter fest. Vermietet wird der Hammerschlossstadel erst ab dem 30. Geburtstag.

Kostenlos geht die Anmietung des Hammerschlossstadels natürlich nicht vonstatten. Die Kosten für die Nutzung für Vereinsveranstaltungen, Firmenfeiern oder private Feiern beträgt 200 Euro. Bei Hochzeiten, bei denen mindestens eine Person einen Bezug zu Schmidmühlen hat (Wohnort, Geburtsort oder ähnliches) müssen 400 Euro an den Markt entrichtet werden. Bei Hochzeiten von auswärtigen Brautpaaren läuft die Organisation und Abwicklung ausschließlich über die „Hochzeitsengel“.

Bei den Arbeiten wurde überraschend ein Brunnen im Stadel entdeckt, der gesichert wurde und sichtbar bleibt. Foto: ajp
Bei den Arbeiten wurde überraschend ein Brunnen im Stadel entdeckt, der gesichert wurde und sichtbar bleibt. Foto: ajp

Für die gewerbliche Nutzung des Hammerschlossstadels (beispielsweise für Messen) fallen 500 Euro an Miete an. Für die alleinige Nutzung der Toiletten, zum Beispiel bei Außenveranstaltungen, müssen 50 Euro an Miete bezahlt werden. Die Bezahlung der Gebühren muss spätestens vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn erfolgen. Sollte jemand von seinem Vertrag zurücktreten, will der Markt anteilig die Miete verlangen. Einen entsprechenden Rahmen wird die Verwaltung noch ausarbeiten.

Hauptthema der Marktratssitzung war die Nutzung des Hammerschlossstadels. Der Innenausbau schreitet zügig voran. Foto: ajp
Hauptthema der Marktratssitzung war die Nutzung des Hammerschlossstadels. Der Innenausbau schreitet zügig voran. Foto: ajp

Über eines waren sich die Markträte einig: In der jetzigen Phase wird man nicht alles bis ins kleinste Detail regeln können. Details für die Nutzung des Hammerschlossstadels werden situativ von der Verwaltung noch ausgearbeitet und bei Bedarf angepasst bzw. dann auch noch mit dem Marktgemeinderat abgestimmt. Die Nutzungsbedingungen gelten vorerst bis 2019, dann kommen sie auf den Prüfstand. Am 9. Mai bietet der Markt Schmidmühlen eine Informationsveranstaltung zum Hammerschlossstadel im Trachtenheim an. Beginn ist um 19 Uhr. Eingeladen sind alle Vereinsvorstände und interessierte Privatpersonen bzw. auch Gewerbetreibende.

Ausbau der Straßenbeleuchtung

Beschlossen wurde bei der Marktratssitzung auch die Erweiterung der Straßenbeleuchtung. Für das Baugebiet „Lauterachblick“ und Bereich Buswendeplatz/Gewerbegebiet Brunnlettberg werden 17 Laternen angeschafft. Diese kosten rund 25 800 Euro. Im Gewerbepark werden sieben Brennstellen gebaut, die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 10 800 Euro. Diese Investitionen segnete der Marktrat einstimmig ab.

Grünes Licht gab es bei der Sitzung am Donnerstagabend auch für eine Reihe von Bauanträgen: Raphael Dornrösl und Eva-Maria Wittl: Neubau eines Einfamilienwohnhaus mit Garage im Lauterachtalblick 12; Nanette und Amir Schihada: Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage und Einliegerwohnung, Lauterachtalblick 18; Marion Bauer und Christopher Roidl: Aufstockung um ein Vollgeschoß, von Spiering- Straße 2; SV Eintracht Schmidmühlen: Neuerrichtung einer Terrassenüberdachung, Am Sportplatz 1.

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