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Polizei

Liebe im Internet kostet 15 000 Euro

Zwei Frauen aus Amberg sind auf Betrüger hereingefallen. Eine 80-Jährige überwies einem Unbekannten 12 000 Euro.

Die Amberger Polizei hat es mit zwei Betrugsfällen zu tun. Foto: Breu
Die Amberger Polizei hat es mit zwei Betrugsfällen zu tun. Foto: Breu

Amberg.Zwei Damen gingen im Internet Betrügern ins Netz – die große Liebe kostete viel Geld. Das teilt die Polizei mit. Eine 56-jährige Frau aus dem Landkreis sollte 2570 Euro auf ein Konto überweisen, damit ihr Verehrer eine Kiste mit 1,2 Millionen Euro aus Syrien nach Deutschland schicken könne. Er wäre als Soldat in Syrien stationiert und möchte nach seinem Militäreinsatz ein neues Leben mit ihr beginnen. Da er in Syrien kein Konto habe, hätte er sein ganzes Vermögen in einer Kiste gelagert. „Geblendet von ihren Gefühlen“, wie die Polizei schreibt, überwies sie das geforderte Geld und wurde erst stutzig, als er aufgrund von „Transportschwierigkeiten“ der Kiste erneut Geld forderte.

80-Jährige überweist 12 000 Euro

Im zweiten Fall erhielt eine knapp 80-jährige Ambergerin eine Freundschaftsanfrage über soziale Medien von einem Mann, der auch die große Liebe versprach. Nach einiger Zeit wurde fleißig hin- und hergeschrieben. Der Mann arbeite auf einer Bohrinsel und hätte ein krankes Kind, das aus Geldmangel keine Schule besuchen könne. „Überwältigt vom Charme des Mannes“ verliebte sich in ihn, teilt die Polizei mit, und überwies seit über einem Jahr monatlich 900 Euro auf ein ausländisches Konto. Nachdem sie ca. 12 000 Euro gezahlt hatte und es noch nie zu einem „realen“ Treffen gekommen war, fiel es ihr wie Schuppen von den Augen – sie wurde betrogen.

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