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Aktion

Lieder in allen Stimmlagen

Ein gemeinsames Singen am Marktplatz beendete den Weihnachtsmarkt. Die Park- und Werbegemeinschaft hat es organisiert.
von Christl Metzner

Die Rathausbläser spielten am Samstag vor dem Amberger Rathaus die schönsten deutschen Weihnachtslieder – und alle sangen mit.  Foto: Christl metzner
Die Rathausbläser spielten am Samstag vor dem Amberger Rathaus die schönsten deutschen Weihnachtslieder – und alle sangen mit. Foto: Christl metzner

Amberg.Eine ausgesprochen beliebte Tradition und ein Höhepunkt am Ende des Weihnachtsmarktes ist immer wieder das Weihnachtssingen vor dem Amberger Rathaus. Die Rathausbläser, vertreten mit drei Trompeten, zwei Posaunen, einer Tuba und einem Horn, spielten auf und es versammelten sich nach und nach Jung und Alt, Groß und Klein in einem großen Halbkreis rund um die Rathausbläser. Bereits zum dritten Mal findet dieses von der Park- und Werbegemeinschaft organisierte Event auf dem Marktplatz vor dem Rathaus statt.

Oberbürgermeister Michael Cerny begrüßte die Anwesenden, es wurden Faltblätter mit einer Aufzählung der Weihnachtslieder verteilt, die gesungen wurden und – ganz wichtig – den Liedtexten. Denn ganz ehrlich, wer kommt schon über die ersten Zeilen auswendig hinaus und weiß noch, wie die dritte Strophe von „Macht hoch die Tür“ beginnt? So war jedermann froh, mitsingen zu können, und alle Stimmlagen, von Sopran bis Tenor waren gut vertreten.

Peter Harant sagte charmant an

Von „Leise rieselt der Schnee“, „Alle Jahre wieder“, „Es ist für uns eine Zeit gekommen“ über „Oh Du Fröhliche“ war alles vertreten, was das deutsche Advents- und Weihnachtsliedgut hergibt und gute deutsche Tradition ist.

Die Ansage der zu singenden Lieder war Peter Harant, Mitglied des Vorstands der Park- und Werbegemeinschaft (PWG), übertragen. Er moderierte die Lieder an wie jemand, der das charmant und kompetent schon oft getan hat. Manches mit Humor, zum Beispiel bei „Leise rieselt der Schnee“ meinte er „vielleicht hilft’s“. Bei „Es ist für uns eine Zeit gekommen“ betonte er überzeugt, dass es nicht der Weihnachtsmann sei, der am 24. Dezember gefeiert werde, sondern das Christkind. Die Geburt Jesu Christi, die Geburt des Heilands, sei das Wesentliche am Weihnachtsfest.

Emilie Leithäuser, ebenfalls vom Vorstand der PWG, trug das wunderbare Gedicht „Weihnachten“ von Joseph von Eichendorff vor, das beginnt mit „Markt und Straßen steh‘n verlassen, still erleuchtet jedes Haus“, und sie machte das so perfekt, dass einen Moment der Platz ganz still war und ein jeder eine kleine Gänsehaut bekam.

Die rund 200 Zuhörer und Mitsänger waren teils Amberger, teils aus dem Umland, teils Touristen oder Familienangehörige zu Besuch, die allesamt begeistert waren: „Sehr stimmig, sehr weihnachtlich,“ sagt der eine, oder: „Wir kommen extra jedes Jahr hierher zum Mitsingen“, der andere.

Viele junge Eltern mit Kinderwägen, aber auch viele Ältere, stehen in Gruppen oder einzeln und manche schauen sich auch das Ganze vom Rand her an. Nicht am Rand, sondern in der ersten Reihe standen Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny und seine Vertreterin Brigitte Netta, die beide alle Weihnachtslieder mitsangen.

Alle singen mit

Beim letzten Weihnachtslied „Fröhliche Weihnacht überall“, schwungvoll vorgetragen von den Rathausbläsern, sangen noch einmal alle gerne und mit vollem Einsatz mit. Danach sprach Oberbürgermeister Michael Cerny die Schlussworte.

Er wünschte allen an diesem Tag noch eine gute Zeit auf dem Weihnachtsmarkt und eine besinnliche und frohe Weihnacht. Etwa eine Stunde ist vergangen und so bleibt noch genug Zeit, gemütlich über den Weihnachtsmarkt zu schlendern, um einen Glühwein zu trinken oder noch ein kleines Geschenk zu erwerben. Und jeder sagte sich: „Nächstes Jahr gerne wieder“.

Was Amberg sang

  • Texte:

    Damit alle mitsingen konnten, wurden Faltblätter mit einer Aufzählung der Weihnachtslieder verteilt, die gesungen wurden, und –ganz wichtig – den Liedtexten mit allen Strophen. (amc)

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