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Polizei

Lkw-Fahrer übersieht bei Spurwechsel ein Auto

Auto befand sich im „Toten Winkel“ des Sattelzugs. Beim Unfall auf der A6 wird niemand verletzt. 200 Liter Diesel laufen aus.

Ebermannsdorf. Schaden von rund 21000 Euro entstand bei einem Unfall am Donnerstag gegen 17.35 Uhr auf der A6: Ein Lkw-Fahrer wollte den Fahrstreifen wechseln, übersah dabei aber ein Auto.

Nach Polizeiangaben wollte der 41-jährige Kraftfahrer aus der Tschechischen Republik am späten Donnerstagnachmittag mit seiner Sattelzugmaschine mit Anhänger auf der A6 an der Anschlussstelle Amberg-Ost einem anderen Lkw das Einfädeln ermöglichen. Daher wechselte er auf den linken Fahrstreifen und wollte dann nach dem Beschleunigungsstreifen wieder zurück auf die rechte Spur. Dabei übersah der 41-Jährige aber das Auto eines 47-Jährigen, der ebenfalls an der Anschlussstelle Amberg-Ost in die Autobahn eingefahren war. Der Pkw-Fahrer befand sich laut Polizei auf Höhe des Führerhauses im so genannten „Toten Winkel“.

Lkw und Auto stießen zusammen, anschließend schleuderte der Pkw vor der Sattelzugmaschine nach links in die Mittelleitplanke. Von dort prallte der Wagen zurück gegen die Sattelzugmaschine, wobei an dieser der Dieseltank aufgerissen wurde. Rund 200 Liter Dieselkraftstoff flossen aus. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand.

Ein Vertreter des Landratsamtes Amberg-Sulzbach wurde an die Unfallstelle gerufen. Da das Erdreich gefroren war, konnte der Dieselkraftstoff nicht in den Boden eindringen und wurde mit Ölbinder gebunden. Über eventuelle weitere erforderliche Maßnahme wird am Freitag entschieden. An der Unfallstelle waren auch die Freiwilligen Feuerwehren Ebermannsdorf und Diebis eingesetzt, die sich auch um die Ausleitung des Verkehrs an der Anschlussstelle Amberg-Ost kümmerten. Die Autobahn musste bis zum Ende der Bergungsarbeiten in Richtung Nürnberg gesperrt werden.

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