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Region Amberg
Mittwoch, 19. September 2018 26° 1

Polizei

Lkw in Flammen: 350 000 Euro Schaden

Ein Motorschaden war offensichtlich die Ursache für das Unglück bei Illschwang. Die Straße war über Stunden gesperrt.

Etwa 40 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz, um den brennenden Lkw zu löschen. Symbolfoto: Danny Elskamp/fotolia
Etwa 40 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz, um den brennenden Lkw zu löschen. Symbolfoto: Danny Elskamp/fotolia

Illschwang.Hoher Sachschaden von rund 350 000 Euro entstand am Donnerstagmorgen, 5. April, beim Brand eines Lkw. Wie die Polizei berichtete, war gegen 6.30 Uhr ein 34-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Gespann auf dem Autobahnzubringer in Richtung Sulzbach-Rosenberg unterwegs. Der Lkw samt Anhänger war mit Rasengitter- und Pflastersteinen eines Baustoffhandels beladen.

Kurz nach der Abzweigung nach Illschwang hörte der Fahrer einen lauten Knall und sofort drangen Feuer und Qualm aus dem Motorraum. Der 34-Jährige konnte sein Fahrzeug an den rechten Fahrbahnrand lenken und abstellen. Mittlerweile hatten die Flammen schon auf das komplette Führerhaus übergegriffen. Der Fahrer konnte seinen Lkw unverletzt verlassen und musste mit ansehen, wie der Brummi der Marke MAN vollständig ausbrannte.

Die Integrierte Leitstelle beorderte die Wehren aus Angfeld, Sulzbach, Illschwang und Schwend unter der Leitung von Kreisbrandmeister Norbert Neidel an den Brandort. Bei der Anfahrt wurde einige hundert Meter davor eine Pleuelstange, die vom Lkw stammte, gefunden. Offensichtlich hatte der Lkw einen kapitalen Motorschaden, wodurch Motoröl auf den Auspuffkrümmer gelangte und sich dort entzündete, heißt es im Pressebericht der PI Sulzbach-Rosenberg.

Die etwa 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren brachten den Brand unter Kontrolle, sperrten die Staatsstraße 2164 und richteten eine Umleitung ein. Der Autobahnzubringer war bis 11 Uhr total gesperrt.

Die Straßenmeisterei kam an den Brandort, um die Schäden an der Fahrbahn zu untersuchen. Aufgrund der Hitzeentwicklung wurde die Teerdecke stark beschädigt. Daher wurde eine Geschwindigkeitsbegrenzung eingerichtet.

Der Lkw wurde von einem Abschleppunternehmen aufgeladen und abgeschleppt. Verletzt wurde durch den Brand und auch während der Löscharbeiten niemand.

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