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Region Amberg
Samstag, 22. September 2018 15° 3

Lokalpolitik

Markt investiert vier Millionen Euro

Der Aufschwung hilft Schmidmühlen, große Projekte zu realisieren. Ein Gewerbe- und ein Baugebiet werden heuer erschlossen.
Von Paul Böhm

Große Sanierungsschritte sind beim Schlossstadel im vergangenen Jahr schon gemacht worden. Ende des Jahres 2018 könnte er sogar schon für die Nutzung freigegeben werden. Foto: Archiv abp
Große Sanierungsschritte sind beim Schlossstadel im vergangenen Jahr schon gemacht worden. Ende des Jahres 2018 könnte er sogar schon für die Nutzung freigegeben werden. Foto: Archiv abp

Schmidmühlen.Andernorts sind es die traditionellen Fischessen – in Schmidmühlen ist es der Kaffeeklatsch des CSU-Ortsverbandes. Gleich in der ersten Woche nach dem Faschingsgeschehen hat in Schmidmühlen diese Veranstaltung schon gute Tradition. Und eines nannte MdL Dr. Harald Schwartz gleich vorneweg: „Die Politik muss dazu da sein, dass es den Menschen besser gehe.“

Mit vielen kleinen Schritten Bayern auch künftig zu gestalten, sei die große Aufgabe der CSU. „Angefangen von der flächendeckenden Breitbandversortung über Bildungspolitik und Schuldenabbau bis zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und der Förderung der Gemeinden haben wir viele Themen im Landtag zu bearbeiten“, so der Abgeordnete. Zum Thema Sicherheit hob Schwartz hervor, dass man mit der Aufstockung der Polizeistellen von 38 000 auf 42 000 Dienstposten in Bayern auf dem richtigen Weg sei.

Aus „der großen und der kleinen Politik“ informierte heuer neben Dr. Harald Schwartz (CSU), der vor allem auch über die Regierungsbildung in Berlin und die Arbeit der Bayerischen Staatsregierung sprach, wieder Bürgermeister Peter Braun, der die Arbeit im Rathaus erläuterte.

Rede und Antwort beim Kaffeeklatsch des CSU-Ortsverbandes in Schmidmühlen standen Ortsvorsitzender Mathias Huger, MdL Dr. Harald Schwartz und Bürgermeister Peter Braun (von links). Foto: abp
Rede und Antwort beim Kaffeeklatsch des CSU-Ortsverbandes in Schmidmühlen standen Ortsvorsitzender Mathias Huger, MdL Dr. Harald Schwartz und Bürgermeister Peter Braun (von links). Foto: abp

Es sein unschwer festzustellen, dass Schmidmühlen einen positiven Trend erlebe. So gebe es finanziellen Spielraum, um wichtige Projekte aufzugreifen und den Markt Stück für Stück voranzubringen. Wie Bürgermeister Peter Braun anmerkte, werde der Markt Schmidmühlen in diesem Jahr noch fast vier Millionen Euro investieren können. Dazu gehören die Fertigstellung des Schlossstadels mit gut 1,5 Millionen Euro, die Erschließung eines neuen Gewerbegebietes mit etwa 750 000 Euro Gesamtkosten, die Erschließung des neuen Baugebietes Brunnlettberg West mit etwa einer Million Euro und der Bau eines neuen Bauhofes, für den ebenfalls eine Million Euro investiert wird.

„Wir rechnen damit, dass im Frühjahr nächsten Jahres diese Projekte abgeschlossen sein werden“, so der Rathauschef. Beim Schlossstadel könne man sogar davon ausgehen, dass dieses Projekt bereits zum Jahresende soweit fertiggestellt werde, dass es für die Nutzung freigegeben werden könne.

„Offen hingegen sind allerdings der geplante Kreisel an der Staatsstraße und der Standort für den Platz der Generationen“, merkte Bürgermeister Peter Braun an. (abp)

Die Ausbaubeiträge für Straßen

  • Bedeutung

    Das Thema Straßenausbaubeitragssatzung wird in allen Kommunen seit einiger Zeit schon intensiv diskutiert. Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz und Peter Braun, der als Bürgermeister des Markts Schmidmühlen mit betroffen ist, waren sich einig, dass dies DAS große Thema auch an den bayerischen Stammtischen sei.

  • Abschaffung

    Die CSU-Fraktion wird sich dafür einsetzen, die Straßenausbaubeiträge schnellstmöglich abzuschaffen, informierte Harald Schwartz. Übergangsregelungen oder die finanzielle Unterstützung der Kommunen seien „Einzelheiten“, die demnächst in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden erarbeitet würden. (abp)

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