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Aktionstag

Medizinisches Fachpersonal von morgen

Beim „Aktionstag Schulsani 2018“ in Amberg gab es Einblicke in den Alltag am Klinikum, vor allem in der Notaufnahme.

Der Ärztliche Leiter der Zentralen Notaufnahme, Marc Bigalke, erklärt den Schulsanis bei einer Führung die Abläufe dort. Foto: Klinikum St. Marien/Gräss
Der Ärztliche Leiter der Zentralen Notaufnahme, Marc Bigalke, erklärt den Schulsanis bei einer Führung die Abläufe dort. Foto: Klinikum St. Marien/Gräss

Amberg.Was passiert in einer Notaufnahme? Wie sehen die unterschiedlichen Wege dorthin aus? Welche Patienten werden hier behandelt? Diese und viele weitere Fragen sind jetzt beim „Aktionstag Schulsani 2018“ im Mittelpunkt gestanden. Veranstaltet wurde dieser von den Dr.-Johanna-Decker-Schulen und dem BRK-Kreisverband Amberg-Sulzbach.

Auch das Klinikum St. Marien Amberg hat sich an dem Tag beteiligt: „Wir freuen uns über das große Interesse der Schülerinnen und Schüler“, so Dr. Harald Hollnberger, der Ärztliche Direktor des Amberger Klinikums. „Wir finden es sehr gut, dass sich so viele junge Menschen als Schulsanitäter engagieren. Sie sind das Fachpersonal von morgen, das wir dringend brauchen.“ Damit die rund 60 Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die verschiedenen Berufsfelder am Klinikum bekommen, gab es vom Ärztlichen Direktor eine kurze Vorstellung aller Ausbildungsberufe und gleichzeitig auch den Hinweis auf verschiedene Praktikumsstellen, die Möglichkeit des Freiwilligen Sozialen Jahrs oder auf das Projekt „Klinikstudent“, mit dem angehende Mediziner während ihres Studiums vom Amberger Klinikum unterstützt werden.

Anschließend ging es für die Schulsanis, aufgeteilt auf mehrere Gruppen, beispielsweise in die Zentrale Notaufnahme des Klinikums. Hier erfuhren die Nachwuchskräfte alles über die Abläufe in einer Notaufnahme: „Kommt jemand zu uns in die ZNA, wird zuerst geklärt, wie dringend er medizinische Hilfe braucht“, erläuterte Marc Bigalke, der Ärztliche Leiter der Notaufnahme. „Ein Patient, der einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt erlitten hat, braucht natürlich schneller einen Arzt als jemand, der sich den Fuß verstaucht hat.“ Bei der Führung durch die ZNA konnten die Schulsanitäter außerdem einen Blick in die Behandlungsräume, die Schockräume, die zur Versorgung von Schwerstverletzten gebraucht werden, und auf den Heli-Dachlandeplatz im 7. Stock des Klinikums werfen.

Der „Aktionstag Schulsani 2018“ war für die Schüler eine spannende Abwechslung und brachte wertvolle Infos rund um eine Notaufnahme aus erster Hand.

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