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Konjunktur

Mehr Arbeitslose im August

Die Arbeitslosenquote in Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach stieg im Vergleich zum Vormonat an.

  • Die Agenturen für Arbeit der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach melden eine höhere Arbeitslosenquote als im Vormonat. Foto: Kalaene/dpa

Amberg.Im Bezirk der Amberger Agentur für Arbeit stieg die Zahl der Arbeitslosen von Juli auf August um knapp 190 Personen beziehungsweise 11,5 Prozent an. Mitte des Berichtsmonats waren rund 1820 Personen arbeitslos gemeldet, knapp zehn Personen (0,4 Prozent) weniger als im August des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,8 Prozent im Juli auf aktuell 3,2 Prozent an.

Vor einem Jahr lag die Quote ebenfalls bei 3,2 Prozent. Im Laufe des Berichtsmonats meldeten sich rund 640 Personen neu oder erneut arbeitslos, knapp 130 Personen (24,6 Prozent) mehr als im Juli. Im Vergleich zum August des Vorjahres ging die Zahl der Meldungen um circa 70 zurück.

Anstieg ist „saisonüblich“

„Saisonüblich stieg aufgrund des Ferien- und Urlaubsmonats August die Arbeitslosigkeit im Geschäftsstellenbezirk merklich an. Insbesondere Schulabgänger und junge Menschen, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, meldeten sich arbeitslos. Viele von ihnen haben bereits für den Herbst einen neuen Arbeitsplatz gefunden oder setzen ihre Schulausbildung fort“, berichtet die stellvertretende Geschäftsstellenleiterin Kerstin Eder.

Der regionale Ausbildungsstellenmarkt ist weiterhin sehr aufnahmefähig: Es gibt noch viele unbesetzte Stellen für den Ausbildungsbeginn im Herbst. Die Arbeitskräftenachfrage unterscheidet sich stark von Branche zu Branche. Während insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen, dem Hotel- und Gaststättengewerbe und im handwerklichen Bereich auf unverändert hohem Niveau Arbeits- und Fachkräfte gesucht werden, lässt sich in anderen Bereichen der Stellenzugang eher als moderat bezeichnen. Nach wie vor ist allerdings ein sehr hoher Stellenbestand beim gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters zu verzeichnen. Im Bezirk der Amberger Arbeitsagentur meldeten die Unternehmen dem Arbeitgeber-Service seit Jahresbeginn rund 1710 Stellen neu zur Besetzung, knapp 590 Angebote weniger als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Sulzbach-Rosenberg stieg die Arbeitslosigkeit von Juli auf August merklich an. Mitte des Berichtsmonats waren knapp 700 Personen arbeitslos gemeldet, rund 70 Personen beziehungsweise 10,8 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum August des vergangenen Jahres sank die Arbeitslosigkeit um rund zehn Personen (1,3 Prozent).

Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 2,4 Prozent im Juli auf 2,6 Prozent im August. Im Vorjahr lag die Quote bei 2,7 Prozent. Im Laufe des Berichtsmonats meldeten sich rund 270 Personen neu oder erneut arbeitslos, knapp 80 Personen (39,7 Prozent) mehr als im Juli. Im Vergleich zum August des vergangenen Jahres meldeten sich rund 30 Personen (14,3 Prozent) mehr arbeitslos.

Viele offene Stellen

„Infolge der Urlaubs- und Ferienzeit ist die Arbeitslosigkeit im Geschäftsstellenbezirk Sulzbach-Rosenberg wieder angestiegen. Es zeichnet sich ein saisontypischer Verlauf ab, der zu erwarten lässt, dass die Arbeitslosenzahl im Herbst wieder spürbar sinkt, wenn viele junge Menschen ihre Schulausbildung fortsetzen oder eine Beschäftigung nach Bestehen ihrer Berufsausbildung beginnen“, sagt Kerstin Eder.

Trotz einer nachlassenden Dynamik auf dem regionalen Arbeitsmarkt verzeichnet der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters einen hohen Stellenbestand und deutliche Zugänge in verschiedenen Branchen. Auch der Ausbildungsstellenmarkt ist noch aufnahmefähig.

Im Bezirk der Sulzbach-Rosenberger Arbeitsagentur meldeten die Betriebe seit Jahresbeginn rund 800 Stellen neu zur Besetzung, knapp 150 Angebote weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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